Die Panthers gewinnen in Bensheim souverän und brauchen in der Regionalliga am Ostersamstag daheim gegen Gießen nur noch einen kleinen Schritt zu ihrem großen Ziel.
Regionalliga: VfL Bensheim – Black Forest Panthers 54:86 (15:23, 18:22, 9:23, 12:18). Unglaublich! Die Panthers feierten am Samstag – souverän – ihren neunten Sieg in Folge und stehen kurz vor der Playoff-Qualifikation.
Die neue Ausgangslage
Die Panthers haben zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde als Tabellendritter 40 Punkte auf dem Konto. Lich Basketball (4.) ist punktemäßig gleichauf. Vier Zähler dahinter stehen die Gießen Pointers. Die besten vier Teams der Regionalliga spielen die Playoffs.
Am Ostersamstag (19 Uhr) kommt es für die Mannschaft um Coach Pascal Heinrichs gegen Gießen zu einem „Endspiel“ um den Einzug in die K.o.-Runde. Bei Punktgleichheit zählt in der Tabelle der direkte Vergleich.
Hier konnten die Schwarzwälder im Hinspiel in Gießen mit 67:83 vorlegen. Im Klartext: Die Panthers könnten sich am Ostersamstag also sogar eine Niederlage mit 15 Punkten Differenz gegen Gießen erlauben, um sicher in den Playoffs zu sein. Am Ostermontag haben Chris Okolie und Co. dann noch ihr letztes Hauptrundenspiel in Karlsruhe.
Das Playoff-Halbfinale mit den besten vier Teams aus der Regionalliga Südwest (Modus „Best of 3“) startet am Freitag, 25. April.
Der Sieg in Bensheim
Die Panthers hatten in der ersten Halbzeit (45:33) noch Probleme mit den Distanzwürfen der Bensheimer, insgesamt lief das Spiel der Gäste in den ersten 20 Minuten in der Defense nicht rund.
„Wir haben einiges bei der Pausenbesprechung korrigiert. Die Jungs setzen die neuen Vorgaben immer gut und schnell um. In der zweiten Halbzeit lief alles dann nach Plan. Wir konnten auch sehr gut durchrotieren und die Kräfte einteilen“, lobt Coach Pascal Heinrichs sein Team, das im dritten Viertel mit einem 23:9-Zwischenspurt alle Zweifel beseitigte und schließlich mit einem 86:54-Sieg um kurz vor 20 Uhr am Samstagabend das Feld verließ.
Pascal Heinrichs zeigt sich mit der Entwicklung seines Teams in den vergangenen Monaten sehr zufrieden, „aber leistungsmäßig ist unsere Mannschaft noch lange nicht am Limit, was wir sehr gerne dann auch in den Playoffs beweisen wollen“.
Statistik
Panthers: Chris Okolie (18 Punkte/26:11 Minuten Einsatzzeit), Mateus Rodrigues (13/16:39), Keving Etienne (12/20:07), Paul Isbetcherian (11/25:16), Timo Neunzling (10/19:04), Joel Morsi (7/13:10), Julian Stojcevic (5/18:05), Kjell Deking (5/20:53), Luis Markevic (3/4:00), Maximilian Berchdolt (2/11:57), Lukas Schäfer (0/14:28), Nico Janzen (0/10:00).
Zweier-Quote: 37,5:59,4 Prozent, Bensheim erstgenannt.
Dreier-Quote: 24,0:26,9 Prozent.
Freiwurf-Quote: 72,0:71,1 Prozent.
Rebounding: 34:42.
Fouls: 27:26.