Wenn die Black Forest Panthers am kommenden Sonntag (17 Uhr) den Tabellenletzten aus Karlsruhe empfangen, sind die Favoriten- und Außenseiterrollen klar verteilt.
„Das war ein ganz starker und wichtiger Sieg. Ich denke, dass Reutlingen zusammen mit den Karlsruher Wizards und uns zum engen Favoritenkreis auf die Meisterschaft zählt. Gegen so ein starkes Team mit so einer Mannschaftsleistung zu gewinnen, freut uns extrem“, hatte Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs nach dem 83:80-Auswärtssieg bei den Ravens gesagt. Nun treffen die Panthers auf Karlsruhe – allerdings nicht auf die Wizards, sondern auf den Tabellenletzten, die PS Karlsruhe Lions II.
Gefährlicher Point Guard
Die Reserve des Zweitligisten – die Lions spielen in der ProA – gewann erst eins seiner bisherigen sieben Spiele. Heinrichs warnt dennoch vor dem kommenden Gegner: „Auf dem Papier sieht es vielleicht nach einem einfachen Spiel aus, aber das wird es definitiv nicht. Karlsruhe ist eine junge, wilde Mannschaft, die in alle möglichen Richtungen gehen kann.“ Gerade auf Point Guard Pavle Pisic, der mit 19,2 Punkten pro Partie bislang zu den besten Scorern der Liga zählt, wird die Schwenninger Defense aufpassen müssen.
Vorteile bei Physis und Erfahrung
Dennoch nimmt der Tabellenführer die Favoritenrolle in der heimischen Deutenberghalle natürlich an. „In Sachen Physis und Erfahrung sind wir den Lions klar überlegen. Diese Vorteile müssen wir ausspielen“, so Heinrichs. Generell erwartet er von seiner Mannschaft, dass sie nach dem überragenden 7:0-Saisonstart konzentriert bleibt. „Jetzt kommen ein paar vermeintlich schwächere Gegner, aber wir müssen unbedingt den Fokus und die Intensität hochhalten. Als Tabellenführer haben unsere Gegner gegen uns jetzt nichts mehr zu verlieren. Das werden auch in den kommenden Wochen schwierige Spiele werden“, stellt der Headcoach klar.
Dabei bezieht sich Heinrichs nicht nur auf die Lions, sondern auch auf die kommenden Aufgaben beim MTV Stuttgart und gegen den VfL Bensheim. Erst am 7. Dezember in Gießen geht es wieder gegen ein Team, dass er im „erweiterten Favoritenkreis“ sieht.