Vor 751 Zuschauern lassen die Panthers daheim auch gegen den Minikader von Lich Basketball beim 101:95 nichts anbrennen. Nun folgt das Topspiel gegen Reutlingen.
Regionalliga: Black Forest Panthers – Lich Basketball 101:95 (25:18, 25:25, 27:27, 24:25). In einem High-Scoring-Duell gewannen die Panthers am Samstagabend ihr wichtiges Heimspiel gegen Lich und stabilisierten in der Tabelle ihre Top-Position. Die Playoff-Teilnahme (die ersten vier Teams) dürften die Schwarzwälder in dieser Hauptrunde bald sicher in der Tasche haben.
Krankheits- und verletztungsbedingt konnten die Hessen nur mit sieben Spielern anreisen. Doch diese zeigten um den früheren Nationalspieler Johannes Lischka individuell ihre Klasse und forderten die Panthers bis in die Crunchtime hinein.
„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich heute mit dem kleinen Kader gegen ein sehr erfahrenes Panthers-Team verkauft hat“, lobte Lich-Coach Lucas Nasev seine Jungs.
„Wir hatten schwer zu kämpfen. Es war ein Arbeitssieg“, betonte Panthers-Center Benedikt Hoppert nach dem Schlusszeichen.
In der Starting Five der Panthers standen Joshua Burgunder, Keeving Etienne, Paul Isbetcherian, Chris Okolie und Kedar Nkosi. Aufgrund einer Achillessehnenentzündung musste Leistungsträger Lukas Schäfer geschont werden.
Der Spielverlauf
Die Panthers begannen mit einer 6:0-Führung, doch Lich fand besser ins Spiel hinein. Die Anfangsphase war von einigen Turnovers geprägt. Nach fünf Minuten führten die Gastgeber vor 751 Zuschauern mit 13:7. Ein Dreier von Denis Zenelaj und ein herrlicher Korb von Keving Etienne sorgten für ein 18:7. Center Benedikt Hoppert kümmerte sich nun um den früheren Nationalspieler Lischka. Auch wenn die Panthers gegen Ende des ersten Viertels das Tempo etwas rausnahmen – der Tabellenführer lag nach dem Auftaktviertel mit 25:18 vorne.
Im zweiten Abschnitt nahm die Scoring-Rate auf beiden Seiten zu (36:28/14.). Die Panthers verzeichneten nun eine Phase mit einer starken Defense – 44:33 (17.). Zur Pause lag der Regionalliga-Spitzenreiter mit 50:43 weiter vorne.
Im dritten Viertel konnten die Gastgeber das bisherige Tempo nicht ganz halten. Lich blieb immer dran und war mit sieben Punkten Rückstand (70:77) vor dem Schlussviertel noch bei der Musik. „Wir hätten in dieser Phase schon den Deckel draufmachen müssen. Aber man hat gesehen, was Lich für ein Potenzial hat“, blickte später Panthers-Coach Pascal Heinrichs zurück.
Die Entscheidung
Im Schlussviertel blieb es spannend. Auf Topspieler Kedar Nkosi war in der entscheidenden Phase einmal mehr Verlass, er machte wichtige Punkte. Am Ende stand für den Spitzenreiter ein hart erkämpfter 101:95-Sieg, der für das kommende Topspiel am Fastnachtssamstag gegen Reutlingen in der Deutenberghalle dem Team noch einmal einen Schub gibt.
Pascal Heinrichs sieht seine Mannschaft für das Spitzenduell bereit: „Wichtig wird aber sein, dass wir über alle vier Viertel das Tempo dann gegen Reutlingen hochhalten und sehr viel Druck ausüben.“
Statistik
Panthers: Joshua Burgunder (9 Punkte/29:33 Minuten Einsatzzeit), Keeving Etienne (17/23:41), Luca Cuic (3/12:46), Kedar Nkosi (24/31:05), Kjell Deking (0/3:33), Paul Isbetcherian (12/20:23), Maximilian Berchdolt (0/2:02), Julian Stojcevic (0/8:09), Benedikt Hoppert (7/16:56), Denis Zenelaj (9/28:48) und Chris Okolie (20/23:04).
Bester Scorer Lich: Jonas Harper (32).
Zweier-Würfe: 65,7:53,8 Prozent.
Dreier-Würfe: 32,5:48,1 Prozent.
Freiwürfe: 61,5:73,7 Prozent.
Rebounds: 45:32.