Neuzugang Ediz Burgunder (rechts) war bei seinem Debüt mit elf Punkten direkt ein wichtiger Faktor. Foto: Müller

Die Black Forest Panthers zeigten eine starke Reaktion auf ihre erste Saisonniederlage und bezwangen das Team Ehingen Urspring in einer sehr intensiven Partie zuhause mit 82:74.

Am frühen Sonntagabend war in der erneut gut besuchten Schwenninger Deutenberghalle die große Frage: Wie würden die Black Forest Panthers nach dem 79:84 in Gießen auf ihre erste Saisonniederlage reagieren? Die frühe Antwort in der ersten Halbzeit: mit viel Intensität, die allerdings von den Gäste, dem Team Ehingen Urspring, erwidert wurde.

 

Starker Start

Der Tabellenführer erwischte den besseren Start in dieser Partie und führte nach dem ersten Viertel mit 21:13. Dabei fügte sich der im Vorfeld der Partie erst vorgestellte Neuzugang Ediz Burgunder direkt gut ein. Mit seiner ersten Aktion meldete sich der 24-jährige Shooting Guard mit einem erfolgreichen Dreier an.

Probleme mit Brown

Allerdings zeichnete sich auch schon früh ab, dass die Panthers mit dem Star-Center der Gäste, Tremere Brown, im Laufe dieses Abend Probleme bekommen würden. Der US-Amerikaner war mit zwölf Punkten zur Halbzeit Top-Scorer der Partie und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Ehinger zwischenzeitlich in Führung lagen und es beim ausgeglichenen Stand von 37:37 in die Kabine ging.

Ehingen bleibt dran

Auch nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und mit einer enorm hohen Intensität. Doch es waren die Panthers, die sich wieder in Front brachten – unter anderem durch drei von Kapitän Paul Isbetcherian erzwungene Ehinger Ballverluste in Folge. Doch die Gäste kamen erneut zurück, so dass die Schwenninger Führung nach dem dritten Spielabschnitt nur 58:57 betrug.

Okolie und Zenelaj stark

Im vierten Viertel gelang es den Panthers dann, ihre knappe Führung über die Zeit zu bringen – auch dank Chris Okolie, der das Center-Duell mit Brown am Ende mit 19 Punkten und zehn Rebounds für sich entschied. Auch Denis Zenelaj spielte mit vier erfolgreichen Dreiern in Schlussviertel groß auf. So gingen die Panthers am Ende als Sieger vom Parkett, obwohl der eigentliche Top-Scorer Nkosi Kedar nur zwei seiner 18 Versuche aus dem Feld und keinen seiner zwölf Dreier traf.

Doppelt wichtiger Sieg

„Es war ein sehr schwieriges Spiel. Man hat gemerkt, dass nach letzter Woche eine gewisse Verunsicherung da war. Hoffentlich haben wir die jetzt abgelegt. So ein Sieg tut natürlich sehr gut“, resümierte Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs nach der Partie. Mit ihrem elften Saisonsieg im zwölften Spiel bleiben die Schwenninger Tabellenführer der Regionalliga. Der Erfolg war quasi doppelt wichtig, da die Karlsruher College Wizards das Top-Spiel in Reutlingen am Samstagabend mit 79:80 verloren hatten. Panthers: Zenelaj (34:10 Minuten; 19 Punkte), Kedar (33:19; 7), Etienne (31:48; 7), Okolie (30:32; 19), Isbetcherian (21:17; 4), Burgunder (15:51; 11), Schäfer (12:24; 0), Hoppert (09:28; 10), Cuic (08:12; 5), Stojcevic (02:59; 0).