Die Black Forest Panthers sind am Samstag (15.45 Uhr) zu Gast beim VfL Bensheim – und dabei einmal mehr Favorit.
Mit einer Siegesserie von acht Spielen im Rücken und nur zwei Niederlagen aus 22 Partien treten die Black Forest Panthers auch bei ihrem Gastspiel in Bensheim als klarer Favorit an. „Ich denke, das haben wir uns erarbeitet – auch wenn Bensheim eine extrem heimstarke Mannschaft ist“, meint Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs im Vorfeld der Partie.
Fuß auf’s Gaspedal
Zusätzlich zu ihren Auftritten in der heimischen AKG-Sporthalle seien die Bensheimer vor allem eine sehr großgewachsene Mannschaft, so der 36-Jährige. „Dementsprechend müssen wir das Spiel schnell machen – was ohnehin unser Spiel ist, aber eben am Samstag noch mal mehr.“ Eventuell müssen die Panthers bei diesem Vorhaben einmal mehr auf die Tiefe ihres Kaders setzen. Den neben dem feststehenden Ausfall von Julian Stojevic steht auch hinter der Verfügbarkeit von Keeving Etienne und Nkosi Kedar verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen.
Dennoch nehmen die Schwenninger ihre Favoritenrolle zweifelsohne an – zumal man mit einem weiteren Sieg die Chance hätte, den ersten Tabellenplatz bereits drei Spieltage vor Ende der regulären Saison unter Dach und Fach zu bringen. „Natürlich fahren wir nach Bensheim, um zu gewinnen und den ersten Platz zu sichern“, nimmt auch Heinrichs kein Blatt vor den Mund.
Okolie im Hinspiel überragend
Im Hinspiel Ende November gelang den Panthers ein deutlicher 89:60-Heimsieg, der mit einer 26:8-Explosion im Grunde bereits nach dem ersten Viertel feststand. Damals avancierte Chris Okolie zum Matchwinner für die Gastgeber. Der 25-Jährige legte in nur 22:38 Minuten Spielzeit 18 Punkte, 14 Rebounds sowie jeweils drei Assists und Steals auf. Die Panthers gewannen das Rebounding-Duell an jenem Abend in der Deutenberghalle extrem deutlich mit 60:33. Bei ähnlicher Dominanz an den Brettern wäre alles andere als der 21.Saisonsieg eine große Überraschung. Allerdings stecken die Bensheimer – zumindest theoretisch – noch im Abstiegskampf. Der VfL ist aktuell mit acht Siegen und 14 Niederlagen Tabellenneunter. Sechs Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht Söflingen sind zwar ein komfortables Polster, doch rein rechnerisch hat man den Klassenerhalt noch nicht gesichert.