Die Black Forest Panthers müssen einen schwerwiegenden Abgang verkraften. Denis Zenelaj wird in der kommenden Saison für das Team Ehingen/Urspring auflaufen.
Es ist eine Meldung, die wehtut. Kurz nach dem bitteren Saisonaus im Playoff-Halbfinale gegen die College Wizards hatten sowohl Panthers-Geschäftsführer Diego Santos als auch Headcoach Pascal Heinrichs betont, dass man den aktuellen Kader möglichst zusammenhalten und in der kommenden Saison die Mission ProB-Aufstieg erneut in Angriff nehmen wolle. Mit der Vertragsverlängerung von Ediz Burgunder gelang der erste Schritt in diese Richtung. Nun bricht jedoch mit Denis Zenelaj eine der tragenden Schwenninger Säulen weg.
Versatiler Scharfschütze
Der 23-jährige Guard verpasste in der abgelaufenen Saison kein einziges Spiel und war über die gesamte Spielzeit hinweg einer der wichtigsten Leistungsträger der Panthers. In der Hauptrunde legte er im Schnitt 12,4 Punkte, 4,3 Rebounds und 3,9 Assists auf und zählte mit einer überragenden Dreierquote von 44,7 Prozent zu den gefährlichsten Scharfschützen der Liga. Nun wendet sich der 2,00 Meter große Mann mit der Rückennummer 72 jedoch einer anderen Herausforderung zu.
Direkter Kontrahent
Dass Zenelaj in Zukunft ausgerechnet bei einem direkten Konkurrenten in der Regionalliga, das Team Ehingen/Urspring, unterschreibt, ist aus Panthers-Sicht doppelt bitter. Die Ehinger beendeten die Hauptrunde als Tabellendritter und scheiterten im Halbfinale knapp in drei Spielen am späteren Meister und Aufsteiger, den Ravens Reutlingen. „Ehingen/Urspring ist für mich der perfekte Standort, um mich in der kommenden Saison als Spieler und als Mensch weiterzuentwickeln. Ich möchte an meinen Schwächen arbeiten und durch meine Stärken beweisen, dass ich in dieser Liga dominieren kann“, wird Zenelaj in einer Mittelung seines neuen Arbeitgebers zitiert.
„Seine Entscheidung“
Bei den Verantwortlichen der Black Forest Panthers nimmt man den Abgang des 23-Jährigen natürlich mit einem gewissen Grad an Enttäuschung hin. „Er hatte die Möglichkeit, bei uns zu bleiben. Es war seine Entscheidung, zu gehen“, so Diego Santos. Der Geschäftsführer des Regionalligisten fügt jedoch an: „Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“