So hatten sich die Panthers den Start in die Regionalliga-Rückrunde gegen Mainz nicht vorgestellt. Foto: Roger Müller

Ohne seinen verletzten Spielmacher Nkosi Kedar und ohne Center Benedikt Hoppert verliert der Basketball-Spitzenreiter in Mainz überraschend klar mit 85:113.

Regionalliga: ASC Theresianum Mainz – Black Forest Panthers 113:85 (28:26, 23:23, 36:14, 26:22). Der Regionalliga-Tabellenführer hat in seinem ersten Rückrundenspiel überraschend hoch am Samstagabend verloren. Es wurde die von Trainer Pascal Heinrichs prognostizierte schwere Aufgabe für sein Team bei den Mainzern, die eine gute Leistung boten.

 

Der Panthers-Coach schlug nach dem Auftritt seines Teams kritische Töne an: „Wir haben in allen Bereichen schlecht verteidigt, waren auch bei den Rebounds nicht auf der Höhe. Ich setze darauf, dass diese Niederlage nach der Weihnachtspause die Jungs zu einem wichtigen Zeitpunkt wachrüttelt. Die Mannschaft hat einen starken Charakter und wird diese Leistung ebenso selbstkritisch sehen und gegen Söflingen in einer Woche eine Reaktion zeigen. Dass uns wichtige Spieler fehlten, ist nur bedingt eine Entschuldigung.“

Habtemichael geht

Bei den Panthers gab es vor dem erstes Rückrundenspiel personelle Neuigkeiten: Der Vertrag von Simeon Habtemichael wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Dafür wurde der Kontrakt mit dem vor Weihnachten verpflichteten Ediz Joshua Burgunder bis zum Saisonende fixiert.

Im Mainz mussten die Panthers auf ihren verletzten Spielmacher Nkosi Kedir verzichten, dessen Leistenprobleme noch nicht abgeklungen sind. Ebenso fehlte der noch erkrankte Center Benedikt Hoppert.

Die erste Halbzeit

In der Starting-Five standen bei den Panthers Denis Zenelaj, Chris Okolie, Keving Etienne, Joshua Burgunder und Lukas Schäfer.

Den besseren Start erwischten die Mainzer. Über ein 11:8 und ein 15:10 führte der ASC nach dem ersten Viertel mit 28:26. In dieser Phase unterliefen den Gästen zu viele Turnovers, die die Gastgeber konsequent zu Punkten nutzten.

Im zweiten Viertel verteidigte der ASC nicht nur seine Führung, sondern baute diese auch zwischenzeitlich auf durchschnittlich sieben Punkte Vorsprung aus. Gegen Ende des zweiten Abschnitts kamen die Schwarzwälder wieder heran und lagen beim Pausengang nur noch mit 49:51 zurück. Klar war in der ersten Halbzeit zu erkennen, dass nach der kurzen Weihnachtspause die Abstimmung in der Defense bei den Panthers noch nicht hundertprozentig wieder stimmte. Mit 23:23 verlief dieses zweite Viertel zumindest wieder ausgeglichen.

Die zweite Halbzeit

Im dritten Viertel verzeichneten die Panthers in der Defense wie in der Offense Probleme und lagen über ein 55:68 und 57:76 vor dem letzten Viertel dann vorentscheiden mit 63:87 zurück.

Die Gäste konnten im Schlussabschnitt das Steuer nicht mehr herumreissen und verloren am Ende mit 85:113.

Statistik

Panthers:  Joshua Burgunder (9 Punkte/22:37 Minuten Einsatzzeit), Keeving Etienne (22/36:32), Luka Cuic (3/13:01), Kjell Deking (0/3:30), Paul Isbetcherian (5/26:30), Maximilian Berchdolt (1/5:33),Dimitri Schinkarew (3/3:30), Lukas Schäfer (2/23:52), Julian Stojcevic (3/9:48), Denis Zendelaj (23/32:22) und Chris Okolie (14/22:45). Bester Scorer Mainz:
Ben Karbe (28). Zweier-Quote: 67,6:42,9 Prozent für Mainz. Dreier-Quote: 44,7:35,3 Prozent. Freiwurf-Quote: 75,0:67,0 Prozent. Rebounds:
45:33.