Wichtiges Ritual nach Siegen: Die Panthers feiern das Spiel gegen Söflingen mit ihrem berühmt-berüchtigten „Raubtiertanz“. Foto: Roger Müller

Panthers gewinnen vor 802 Zuschauern daheim mit 89:62 und verteidigen in der Regionalliga den vierten Playoff-Platz. Es ist der sechste Sieg in Folge.

Regionalliga: Black Forest Panthers – TSG Söflingen 89:62 (24:20, 22:21, 35:6, 8:15). Ein gelungener Familientag der Panthers in der Deutenberghalle und der sechste Sieg in Folge. Die Gastgeber ließen am Sonntagabend in der Deutenberghalle vor 802 Zuschauern nichts anbrennen und verteidigten mit einem souveränen Heimerfolg ihren vierten Play-off-Platz.

 

Ein starkes drittes Viertel (35:6) hatte den Raubkatzen eigentlich schon gereicht, um die Kräfteverhältnisse gegen Söflingen aufzuzeigen. Aus einer überzeugenden Panthers-Mannschaft ragte der Ex-Haiterbacher Julian Stojcevic (knapp 17 Minuten Einsatzzeit) heraus, der vor allem in der Verteidigung sehr gut agierte und sich insgesamt mit seinen 23 Jahren bestens entwickelt.

Das sagt der Panthers-Coach

Pascal Heinrichs zeigte sich nach dem Schlusszeichen zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ja, wir haben die erste Halbzeit noch gebraucht, um in der Defense Anpassungen vorzunehmen. Im dritten Viertel haben es die Jungs hervorragend gemacht. Wir haben darauf gesetzt, dass Söflingen unser Tempo nicht über die gesamte Spielzeit mitgehen kann. Wir freuen uns jetzt auf die entscheidende Phase der Hauptrunde und wollen unseren vierten Platz verteidigen. Sehr wichtig ist, dass wir weiter Schritt für Schritt denken und spielen.“

Das erste Viertel

Die Schwarzwälder hatten in den ersten drei Minuten so ihre Offensiv-Probleme, kamen nun schwer in gute Wurfpositionen und lagen erst einmal mit 2:7 überraschend zurück.

Doch das Blatt wendete sich schnell zugunsten der Gastgeber, die mit sehr schnellen Aktionen über ein 10:9 zu einer 20:12-Zwichenführung (7.) kamen. Nach den ersten 10 Minuten stand es 24:20 für die Panthers.

Das zweite Viertel

In den zweiten zehn Minuten hatten die Schwarzwälder weiterhin Probleme, das Spiel richtig in den Griff zu bekommen. In der 16. Minute stand es „nur“ 33:31 für den Tabellenvierten und Favoriten. Vor allem gegen die Dreier-Würfe der Söflinger fanden die Gastgeber in diesen Minuten spieltaktisch nur schwer ein Gegenmittel.

Selbst eine etwas stärkere Phase hin zum Ende des zweiten Viertels konnte die Panthers ergebnismäßig zu diesem Zeitpunkt nicht enteilen lassen. Ein Dreier von Ex-Profi Laurin Ertekin ließ Söflingen beim Pausengang wieder auf 41:45 herankommen.

Das dritte Viertel

Kaum aus der Kabine zurück legten die Panthers jedoch einen großartigen Zwischenspurt ein, schraubten das Ergebnis mit einem 11:0-Lauf in nur 2:16 Minuten auf 57:41 hoch. Spätestens jetzt waren die Schwarzwälder auf der Siegerstraße. Nach einer guten ersten Halbzeit war bei den Söflingern nun die Moral gebrochen. Nach dem dritten Viertel führte das Heinrichs-Team mit 81:47.

Das letzte Viertel

Im letzten Abschnitt ließen es die Schwarzwälder ruhig angehen. Auch wenn sie nur noch acht Punkte erzielten, hatten sie das Spiel sicher im Griff und siegten schließlich mit 81:47. Für die Panthers geht es am kommenden Samstag (12 Uhr) bei Maccabi Frankfurt weiter.

Statistik

Panthers:  Christian Okolie (21 Punkte/27:07 Minuten Einsatzzeit), Keevin Etienne, (18/28:56), Mateuas Rodrigues ( (17/21:12), Timo Neunzling (12/20:45), Paul Isbetcherian (11/19:13), Joel Morsi (5/18:56), Lukas Schäfer (3/11:17), Maximilian Berchdolt (2/17:26), Nico Janzen (0/2:16), Kjell Deking (0/8:51), Julian Stojecevic (0/16:55) und Luis Markesic (0/7:06). Bester Scorer Söflingen: Patrick Antic (22). Zweier-Wurf-Quote: 55:6:40,7 Prozent für die Panthers. Dreier-Quote: 40,7:26,7 Prozent. Freiwurf-Quote: 72,7:80,0 Prozent. Rebounding: 49:24. Fouls: 20:22. Turnover: 25:25.