Mit dem Sieg in Reutlingen verbessern die Black Forest Panthers ihre Bilanz auf 7:0 Siege und marschieren in der Regionalliga weiterhin vorneweg.
Sowohl Headcoach Pascal Heinrichs als auch Top-Scorer Nkosi Wright sprachen nach dem 83:80-Erfolg in Reutlingen von einem „Monster-Spiel“. Beide bezogen sich dabei auf Center Chris Okolie, der mit 27 Punkten und 13 Rebounds für die Black Forest Panthers der Mann des Tages war. „Es war schön zu sehen, wie er in diesem Spiel einen Schritt nach vorne gemacht hat. Gerade weil er eine Weile verletzungsbedingt raus war. Es war ein toller Sieg für das Team, aber für ihn besonders“, so der 31-jährige Guard, der selbst mit 19 Punkten ebenfalls einmal mehr zu den Schlüsselspielern zählte.
„Wichtiger Test“
Auch mit Blick auf die gesamte Mannschaft betonte Wright den Stellenwert dieser Partie: „Es war ein sehr wichtiger Test für uns. Reutlingen hatte zu Beginn einen starken Lauf, aber wir haben das ausgehalten, sind zurückgekommen und haben am Ende den Sieg geholt.“ Heinrichs lobte seine Schützlinge vor allem für die „Kleinigkeiten“, wie er es formulierte: Rebounding, Defense, Einsatz, Leidenschaft. „Der wahre Charakter unserer Mannschaft, unsere Kämpfernatur, kam in der zweiten Halbzeit zum Vorschein.“
Mit sieben Siegen in Serie zum Saisonstart marschiert der Regionalliga-Tabellenführer also weiterhin vorneweg. Am kommenden Sonntag (17 Uhr) empfangen die Panthers nun den Tabellenletzten, die PS Karlsruhe Lions II. Danach geht es mit dem MTV Stuttgart und dem VfL Bensheim gegen zwei Mannschaften aus dem Mittelfeld. Auf dem Papier scheint ein 10:0-Start für die Schwenninger also mindestens im Bereich des Möglichen zu sein – wenn es nicht sogar die Erwartungshaltung ist.
Höhepunkt im April
Trotz des berauschenden Saisonstarts stellt Nkosi Wright jedoch klar: „Es gibt immer noch viele Dinge, an denen wir arbeiten. Wir sehen gerade nicht unseren besten Basketball – und das ist auch gut so. Wir wollen im April unseren Höhepunkt erreichen, wenn die Playoffs vor der Tür stehen.“