Nkosi Kedar war am Ostermontag gegen die Wizards einmal mehr Top-Scorer der Partie. Foto: Roger Müller

Nkosi Kedar und die Black Forest Panthers unterstrichen im ersten Spiel der Halbfinalserie gegen die College Wizards ihre Aufstiegsambitionen.

Dreimal trafen die Black Forest Panthers in der laufenden Saison auf die College Wizards. Am 11. Oktober vergangenen Jahres fuhr man einen 71:66-Heimsieg ein. Am 17. Januar trat man die Rückreise aus Karlsruhe mit einem 91:85-Erfolg im Gepäck an. Und am vergangenen Montag feierte man zum Auftakt der Playoffs im ersten Spiel der Halbfinalserie einen berauschenden 78:69-Sieg vor den Augen von mehr als 1100 Zuschauern in der Deutenberghalle. Drei Spiele, drei Ausgangslagen, drei Ergebnisse – doch jedes mal derselbe Top-Scorer: Nkosi Kedar.

 

„Das Team, das es zu schlagen gilt“

Vor dem vierten Duell mit den Karlsruhern – Spiel 2 des Halbfinales am Freitag (19.30 Uhr) – könnte die Brust des 32-jährigen Guards und seiner Mitstreiter kaum breiter sein. Auf die Frage, ob seine Mannschaft nach dem jüngsten Heimsieg nun einen besonderen mentalen Vorteil gegenüber den Wizards habe, antwortete Kedar: „Ich denke, das haben wir in jedem Spiel. Wir haben die Hauptrunde als Tabellenführer beendet. Wir sind das Team, das es zu schlagen gilt. Jeder Gegner weiß: Um uns zu schlagen, muss man seine Bestform abrufen und hoffen, dass wir das nicht schaffen. Und selbst dann wird es ein schwieriges Spiel.“

Kedar lässt keinen Zweifel daran aufkommen, mit welcher Zielsetzung seine Teamkollegen und er die Reise nach Karlsruhe antreten werden: „Wir wollen erneut gewinnen und die Serie am Freitag schon beenden!“ Außerdem vermutet der Kanadier, dass das erste Playoff-Spiel aus Wizards-Sicht „mit Blick auf unsere Minutenverteilung“ entmutigend gewesen sein könnte. Kedar selbst, der 23 Punkte erzielte, stand nur etwas mehr als 23 Minuten lang auf dem Parkett. Für Keeving Etienne waren es 26, für Chris Okolie knapp 24. Kapitän Paul Isbetcherian war der einzige Panthers-Akteur, der die 30-Minuten-Marke erreichte. Und dennoch gewannen die Schwenninger die umkämpfte Partie am Ende hochverdient mit 78:69.

Auch Spiel 2 wird schwer

Gleichzeitig ist jedoch allen Beteiligten bewusst, dass die Aufgabe am Freitagabend alles andere als ein Selbstläufer ist. Die Wizards schafften es in Spiel 1 gleich mehrfach, einen deutlichen Rückstand wieder aufzuholen. Mit ihrer Physis und Erfahrung schafften sie es immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Ein ähnlich starker Kontrahent dürfte die Panthers auch im zweiten Duell der Serie erwarten.