24 Punkte und elf Rebounds von Desean Anderson waren nicht genug, um die Panthers-Niederlage abzuwenden. Foto: Roger Müller

Die Black Forest Panthers haben ihr Auswärtsspiel bei den Fellbach Flashers mit 92:96 verloren. Gepaart mit dem Ehinger Sieg gegen Coburg bedeutet die erneute Niederlage, dass die Luft im Tabellenkeller immer dünner wird.

Nach der dramatischen Last-Minute-Niederlage gegen Speyer am vergangenen Wochenende mussten die Black Forest Panthers im Abstiegskampf der ProB am frühen Samstagabend den nächsten Rückschlag hinnehmen. Zum einen ging das Gastspiel beim SV Fellbach mit 92:96 verloren – zum anderen fuhr das Team Ehingen URSPRING, der direkte Konkurrent um den Klassenerhalt, zeitgleich einen Heimsieg gegen Coburg ein.

 

Vier Punkte Rückstand auf Nichtabstiegsplatz

Damit haben die Panthers nun vor den letzten drei Saisonspielen ganze vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer – und würden noch dazu bei Punktgleichheit im direkten Vergleich mit Ehingen den Kürzeren ziehen.

Die ersten Minuten in Fellbach waren ausgeglichen, es ging hin und her. Beide Teams ließen den Ball im Angriff gut laufen und agierten defensiv konzentriert. Erst kurz vor Ende des ersten Viertels gelang es den Gastgebern, sich erstmals abzusetzen. Somit gingen die Panthers mit einem 15:23-Rückstand in die erste Pause.

42:48 zur Halbzeit

Im zweiten Abschnitt schaffte es das Team von Headcoach Georgi Davidov zunächst, den Abstand zu verkürzen, musste die Flashers aber auch immer wieder durch kleine Runs ziehen lassen. Der 48:42-Halbzeitstand aus Sicht der über weite Strecken abgezockten Gastgeber war dementsprechend durchaus leistungsgerecht.

Gute Werte für Anderson

Nach dem Seitenwechsel blieben die Panthers weiter im Spiel, kamen jedoch nie entscheidend heran. Angeführt von Desean Anderson Jr., der am Ende mit starken 24 Punkten und elf Rebounds ein „Double-Double“ auflegte und dabei fünf seiner sieben Dreier traf, war ein Comeback für die Gäste trotz des Sieben-Punkte-Rückstands (61:69) nach dem dritten Viertel weiterhin möglich.

Aufholjagd ohne Gaus gescheitert

In der Schlussphase kamen die Panthers auch tatsächlich noch einmal heran, blieben bis zum Ende der Partie in Schlagdistanz. Dennoch fehlte doch ein Stück zum endgültigen Comeback. Ohne den inzwischen ausgefoulten Kapitän Thomas Gaus gaben die Schwenninger in den letzten Minuten nie auf, mussten sich letztendlich aber mit 92:96 geschlagen geben.