Im Abstiegskampf der Kreisliga A-West hat der FC Steinen-Höllstein drei wichtige Punkte geholt.
Im Heimspiel gegen den FC Wallbach setzte sich der Traditionsklub mit 4:0 durch. Auch Björn Gutjahr hatte seinen Anteil an diesem Erfolg. Nach der Partie stand der Angreifer Rede und Antwort - auch zu seiner Zukunft.
Herr Gutjahr, ein 4:0 gegen Wallbach. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Der Sieg war Pflicht. Wir hätten einerseits höher gewinnen können, andererseits hatten die Wallbacher aber auch ein paar gute Möglichkeiten, die unser Torwart Norman Berger allesamt vereitelt hat.
Wie wichtig war dieser Sieg nun auch mit Hinblick auf die Tabelle?
Sehr wichtig. Jedes Spiel ist für uns gerade ein Sechs-Punkte-Spiel, da wir so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben wollen. Gut für uns war jetzt auch, dass die anderen Mannschaften unten drin unentschieden gespielt oder Punkte liegen gelassen haben.
Sie haben kurz vor der Halbzeitpause den Treffer zum 1:0 erzielt. Wie kam dieser zustande?
Das Tor fiel nach einer Balleroberung. Max Blum hat sehr schnell geschaltet, meine Rufe gehört und mir anschließend einen sehr guten Pass gespielt und mir vertraut. Der Wallbacher Torhüter musste herauskommen und ich habe die Chance genutzt, durch seine Beine zu schießen und dann war der Ball drin.
Wie sieht es denn bei Ihnen persönlich aus? Bleiben Sie kommende Saison in Steinen?
Die Tendenz ist, dass ich in Steinen bleiben werde, ja. Ich habe zwar sehr viele Angebote von anderen Vereinen erhalten, aber ich weiß nicht, ob ich das zeitlich hinbekommen würde, da ich studiere.
Die Neuzugänge, die bislang präsentiert wurden, lassen nun aber zumindest auch auf eine bessere Spielzeit hoffen, oder?
Ja, mit den beiden Etienne-Brüdern und Torhüter Pascal Kiefer haben wir sehr gute Spieler holen können. Darauf lässt sich aufbauen. Wir hoffen natürlich alle, dass es in der nächsten Saison wieder besser aussieht.
Kann man dann sogar vielleicht wieder oben angreifen?
Das hoffe ich, aber dafür muss auch alles passen. Dessen sind wir uns bewusst.