Fenster und Türen der Wohnung im Bauhof müssen erneuert werden, um das Klima zu schonen. Foto: Ulrike Zimmermann

Auf die Gemeinde Bitz kommen Kosten in Höhe von rund 23 000 Euro zu für die Sanierung und Isolierung des kommunalen Bauhofes.

Als 1980 der kommunale Bauhof Bitz errichtet wurde, spielten Isolierung und Energiekosten noch keine Rolle. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Deshalb hat die Gemeinderat 2008 mit der energetischen Sanierung im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes begonnen.

 

Sukzessive wurde eine moderne Pelletheizung mit solarer Unterstützung eingebaut, in der Fahrzeughalle wurden die Fenster ausgetauscht, die Fassade saniert und eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung auf dem Dach installiert. Der Austausch der Rolltore war für 2020 geplant, dann aber kam die Coronavirus-Pandemie und die Einnahmen brachen weg. Die Gemeinde musste sparen und bei den Rolltoren den Rotstift ansetzen.

Auch nach der Krise wurde der Einbau der Sektionaltore immer wieder vertagt. Im Haushaltplan für 2024 sind 45 000 Euro dafür eingestellt.

Nicht mehr aufzuschieben ist der Austausch der Holzfenster in der Wohnung im Bauhof in der Riedstraße 13. Diese sind nicht mehr dicht, und bei starkem Regen müssen die Bewohner die Rollläden komplett schließen, damit kein Wasser in die Wohnung eindringt. Der Zustand der Fenster ist so schlecht, dass auch eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Kleiner Zuschuss ist möglich

Deshalb hat die Verwaltung Angebote von regionalen Firmen für Kunststoff-Fenster eingeholt. Gleichzeitig sollen die Rollladen repariert und – sofern nötig – ausgetauscht werden. Für die Erneuerung der Fenster ist es möglich, einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent zu beantragen. Das gilt auch für die beiden Eingangstüren zum Büro und zur Wohnung, die ebenfalls seit Bau des Gebäudes noch nie erneuert wurden. Sie sind nicht gedämmt, und im Winter bilden sich Eisschichten an den Glasflächen. Um sie energetisch zu optimieren, sollen sie gegen gedämmte Kunststoff-Türen ausgetauscht werden.

Die Angebotspreise liegen weit auseinander

Fünf Firmen haben ein Angebot abgegeben. Die Preisspanne reichte von 27 096 Euro bis 44 055 Euro. Das günstigste Angebot hat die Glaserei Retter aus Ebingen abgegeben. Abzüglich des Zuschusses von 15 Prozent in Höhe von 4064 Euro für Fenster und Türen bleiben 23 032 Euro an finanziellen Ausgaben für die Gemeinde . Die nötigen Haushaltsmittel sind vorhanden. Der Gemeinderat folgte einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, den Auftrag an die Firma Retter zu erteilen. Gemeinderat Dirk Oberger mahnte an, auch mit der Sanierung des Dachs auf dem Gebäude Riedstraße 13 nicht mehr lange zu warten. Bürgermeisterin Raphael Gonser will den Zustand des Dachs prüfen lassen.