Hermann Baur (links) und Heiko Kieferle präsentieren die Trophäen für den Bitzer-Cup. Beim TuS Ergenzingen freut man sich schon sehr auf die zwei Turniertage. Foto: Kopf

Am 8. und 9. Juli ist es soweit. Mit einem neuen Konzept wird der Bitzer Cup des TuS Ergenzingen ausgespielt. So werden an den zwei Tagen unter anderem die Oberliga-Mannschaft des FC Holzhausen und die A-Jugend des VfB Stuttgart um Nico Willig aufschlagen.

Zu Beginn des offiziellen Pressegesprächs erklärte Turnierorganisator Heiko Kieferle zunächst noch einmal die Beweggründe für das neue Format. „Die Kombination zwischen Pfingstturnier und Fest war immer grandios, aber leider nicht mehr möglich. Der Rahmenterminkalender hat sich so entwickelt, dass das an Pfingsten keinen Sinn mehr macht.“

 

Der FC Holzhausen ist dabei

Doch die TuS-Verantwortlichen steckten die Köpfe zusammen und sammelten Ideen. Schnell war klar: Aufgeben und gar nichts zu machen sei keine Option. So wird es in diesem Jahr ein neues Konzept geben. Am Samstag, 8. Juli, wird der Bitzer Cup Herren ausgespielt. Dabei sind neben dem heimischen TuS Ergenzingen auch die Oberligisten aus Holzhausen und Backnang sowie der Verbandsliga-Absteiger VfL Nagold.

Jubelbilder der Holzhausener könnte es auch in Ergenzingen zu sehen geben. Foto: Eibner

Kieferle sagt: „Es ist schön, dass mit Holzhausen der höchste Vertreter aus dem Bezirk dabei ist. Auch Backnang ist eine sehr junge und spannende Mannschaft aus dieser Liga. Mit Nagold und unserem TuS haben wir zudem weitere lokale Vertreter dabei.“ Am Samstag wird zudem um 11.30 Uhr auch die U19 des TuS ein Spiel gegen die U17 der Stuttgarter Kickers bestreiten. „Das lag uns am Herzen, dass die U19 auch ein Spiel bestreitet.“

Willigs Jungs dabei

Generell soll der Fokus auf die Jugend nicht verloren gehen, weswegen am Sonntag dann der Bitzer Cup Junioren ausgespielt wird. „Wir wollen zurück zu dem Motto ’Die Stars von morgen’. Und Spiele in der U19 kommen den Profis einfach am nächsten“, so Kieferle. Dabei sein werden der VfB Stuttgart um Trainer Nico Willig, der SC Freiburg, der FC Augsburg und der Karlsruher SC um den Ergenzinger Luis Dettling.

Insgesamt waren die Verantwortlichen mit circa 30 Teams in Kontakt. So gab es laut Kieferle durchweg positives Feedback zum Modus des Turniers. Gespielt werden zwei Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Finale. Die Spielzeit beträgt zwei Mal 35 Minuten, bei Unentschieden gibt es sofort ein Elfmeterschießen. „Die Teams befinden sich zu diesem Zeitpunkt ja in der Vorbereitung und sind daher froh, viel Spielzeit zu erhalten“, erläutert der Turnierorganisator.

Er ließ zudem durchblicken, dass auch intensive Gespräche mit dem FC Bayern geführt wurden. „Ich war mit Trainer Danny Galm intensiv in Kontakt, er wäre gerne gekommen.“ Der Absagegrund ist daher in der Tat kurios. So hätte der damals noch im Amt befindliche Julian Nagelsmann fünf Spieler mit ins Profi-Training genommen und auch die U21, die wenig später in die Saison startet, weitere fünf Spieler beansprucht. „Aufgrund von Spielermangel kam daher die Absage“, erklärt Kieferle, der im kommenden Jahr wohl einen neuen Anlauf starten wird.

Zoki-Talk mit prominenten Gästen

Auch rund um das sportliche Geschehen wird an den zwei Tagen jede Menge geboten sein. Einen Versuch starten die Ergenzinger am Sonntagvormittag mit dem „Zoki-Talk“. Hier werden Rottenburgs Oberbürgermeister und Schirmherr des Turniers Stefan Neher, Nico Willig, Pascal Reinhardt und Ingo Haspel Rede und Antwort stehen. Kieferle bilanziert: „Wir freuen uns sehr auf die Tage und hoffen auf jede Menge Zuschauer.