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Bitz Unsterbliche Melodien und große Gefühle

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Stephanie Simon, Ulrich Böhm und Florian Jungkurz entführten in die Welt der Filmmusik.  Foto: Foto: Schwarzwälder Bote

Großes Kino für die Sinne hat der Gospelchor Sound of Joy in der Festhalle Bitz in einer ganz eigenen Atmosphäre geboten. Leiterin Stephanie Simon hatte sich ein besonderes Geburtstagsgeschenk für "Sound of Joy" einfallen lassen.

Bitz. Ein Abend in edler Atmosphäre sollte es werden, das Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen des Gospelchors Sound of Joy – schließlich sollten die Gäste in der Festhalle Bitz gleich sehen, dass es hier etwas zu feiern gibt: Auf den Tischen standen stilvoll versilberte Kerzenständer und nostalgische Radios. Es fehlte nur der typische Kaffeegeruch, um sich wie in einem Wiener Kaffeehaus zu fühlen.

Kleine, aber feinen kulinarische Spezialitäten – alle in Eigenkreation von den Mitgliedern des Chores selbst hergestellt – unterstrichen das Ambiente des Abends.

Die vielen Gäste waren mehr als überrascht von den exklusiven Ideen. Überrascht wurden sie dann auch von einem besonderen Konzert. Unter dem Motto "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Kino eingestellt" lud Stephanie Simon zusammen mit Ulrich Böhm an Trompete und E-Gitarre sowie Florian Jungkurz am Klavier in die zauberhafte Welt der Filmmusik aus neun Jahrzehnten ein. Sie rollten gemeinsam den roten Teppich aus für nie vergessene Meisterwerke – aber auch Filmen, von denen nur noch die Musik bis heute in den Herzen haften geblieben ist.

Was lag näher für Stephanie Simon, als mit dem Film zu beginnen, mit dem Marlene Dietrich 1930 der Durchbruch als internationale Künstlerin gelungen war? Als Varietésängerin Lola in "Der blaue Engel" ist sie von "Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt". Stephanie Simon verzichtete auf ein aufreizendes Outfit, denn ihre Stimme ist provozierend genug: schmachtend, hinreißend und einfach bezaubernd. Die Herren im Saal schmolzen dahin und die Zeit stand still. Die Chorleiterin sang deutsch, englisch und französisch. Titel ganz unterschiedlicher Stilrichtungen von Edith Piafs Chanson "La vie en rose" über "Summertime" aus der Oper "Porgy and Bess" bis hin zu Vicky Leandros’ "Ich liebe das Leben". Sie schlüpfte in die Rolle der 18-jährigen Holly Golightly in "Frühstück bei Tiffany" und ließ in "Moon River" ihre ausgebildete Stimme wunderbar erklingen. Wie finde ich einen Millionär fragt sie sich in dem berühmten Abba-Song "Money, Money, Money".

Das Mikrofon ließ Simon an diesem Abend weg. Mit kraftvollem Timbre meisterte die Sängerin alle Höhen und Tiefen, ohne auch nur ein einziges Mal unsicher zu wirken.

Ulrich Böhm bricht Herzen stolzer Frauen

Bei der Reise durch die Filmgeschichte durften die Männer nicht fehlen. Ulrich Böhm brach als Heinz Rühmann die Herzen der stolzesten Frauen in dem Film "Fünf Millionen suchen einen Erben". Die Geschichte ist längst in Vergessenheit geraten, aber die Musik bleibt für die Ewigkeit. Florian Jungkunz begleitete Böhms Gesang mit gefühlvollen Melodien am Klavier.

Bei der Filmmusik "Baby Elephant Walk" aus der romantischen Abenteuerkomödie "Hatari" gaben Ulrich Böhm und Florian Jungkunz gemeinsam eine witzige Kostprobe ihres Könnens, die mit viel Applaus belohnt wurde.

Nach dem offiziellen Programm drehten Stephanie Simon und Ulrich Böhm als "Lady Sunshine und Mister Moon" noch einmal richtig auf und setzten mit Louis Armstrongs "Onkel Satschmo’s Lullaby" einen glanzvollen Endpunkt unter einem zauberhaft unterhaltsamen Abend. Als Dank regnete es zwar keine roten Rosen, aber mit Blumensträußen bedankte sich der Bitzer Gospelchor bei den drei Akteuren. Die Bitzer honorierten nicht nur die musikalische Show, sondern auch das Ambiente und die außergewöhnliche Bewirtung in der schönen Festhalle mit großzügigen Spenden.

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