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Bitz Kleinod ruft nach Fantasie

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Die Anwohner wollen die alten Linden in Bitz erhalten wissen.Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Das oberste Ziel der Gemeindeverwaltung Bitz ist es, Baulücken im Ort zu schließen. Dieser Grundsatz erscheint durchaus richtig und nachvollziehbar. Allerdings stellt sich die Frage, warum die Gemeinde von ihrem Vorkaufsrecht, das ihr den Kauf und damit die Gestaltungsmöglichkeit des Areals in der Groz- und Lindenstraße ermöglicht hätte, keinen Gebrauch gemacht hat. Das Angebot der Firma Groz-Beckert wurde ohne Information des Gemeinderats abgelehnt.

Hätte mit etwas Weitblick vonseiten der Gemeinde nicht daran gedacht werden können, dass die in die Jahre gekommene Arztpraxis eben nicht barrierefrei ist? Zudem erscheint sie wenig attraktiv für einen Arzt, der in Bitz seit Jahren dringend benötigt wird. Hier hätte die Möglichkeit bestanden, eine zentral gelegene Alternative zu schaffen. Auch Themen wie neue Wohnformen im Alter, barrierefreies, seniorengerechtes Wohnen in der Ortsmitte hätten hier realisiert werden können.

Wenn man in eine andere Richtung denken möchte, wäre ein Spielplatz auf dem Gebiet mit ausgewiesenem Bauverbot ebenfalls ansehnlicher gewesen, als die geplante Garagenanlage der jetzigen Bauherren. Wer das Leben in der Ortsmitte attraktiv gestalten will und bestehende Baulücken in Form von leer stehenden Häusern wieder mit Leben füllen möchte, muss auch bei Familien mit Kindern die Lust daran wecken.

Warum wird die Gestaltung eines Platzes, der das Bitzer Ortsbild prägt, an Ortsfremde abgegeben? Ein Kleinod mit altem Baumbestand in unmittelbarer Nähe zu Kirche und Friedhof ist eben nicht nur eine Lücke auf einem Bebauungsplan, sondern ein Ort, der mit Emotionen verbunden ist. Dieser Ort im Herzen der Gemeinde ruft nicht nach Mehrfamilienhaus und Garagenpark, sondern nach Gestaltung mit Fantasie und Fürsorge und Wohlwollen für die Bitzer Bevölkerung.

Elke Hüfner und Sabine Blickle Bitz

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