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Bitz "Es gibt keine Ausreden mehr"

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Die Veranstalter des "1. Bitzer Charity-Marsches" an der "Kiss & Ride"-Station: Hans-Jürgen Peter und Sylvia Maile Foto: Roth Foto: Schwarzwälder Bote

Bitz. Laufen, Geld sammeln und spenden: Dieses Ziel schreibt sich die Bitzer Organisation "Kinder unsere Zukunft. Bitz bewegt sich" unter Federführung von Hans-Jürgen Peter mit dem neu ausgerufenen "Charity-Marsch" auf die Fahne. Ab Montag, 16. November, bis zum 18. Dezember sollen die Bitzer Grundschüler den Schulweg zu Fuß beschreiten, um damit brasilianischen Kindern Bildung zu ermöglichen. Das gespendete Geld erhält nämlich Doris Knipping, die das Schulprojekt "Escola Waldorf Anael" in Sertao mit den Spenden weiter ausbauen möchte und Familie in Bitz hat (wir berichteten).

Die Sicherheit auf dem Schulweg in der dunklen Jahreszeit ist für die Eltern das höchste Gut: "Wir spenden allen Teilnehmern eine gelbe Wollmütze, damit die Kinder im Morgenverkehr gut sichtbar sind", so Peter. Das ausgearbeitete Schulwegkonzept ist in ganz Bitz mit Plakaten ausgeschildert und ermögliche eine reibungslose Ankunft an der Schule aus allen Himmelsrichtungen. "Der Laufende Schulbus ist weiterhin im Einsatz", berichtet Peter und nimmt damit allen "Helikoptereltern" die Sorge, ihre Sprösslinge könnten auf dem Schulweg verunglücken. Somit seien auch die Jüngsten bestmöglich geschützt.

Die Corona-Situation an der Lichtensteinschule – zwei Klassen befinden sich in häuslicher Quarantäne – macht der Charity-Veranstaltung freilich teilweise einen Strich durch die Rechnung: "Die Schüler, die in der ersten Woche nicht am Projekt teilnehmen können, dürfen später einsteigen", betont Peter aber.

"Die letzten 500 Metern zu Fuß schafft jeder"

Gesamtelternvertreterin Sylvia Maile unterstützt "Kinder unsere Zukunft. Bitz bewegt sich": "Die Kinder lernen durch die gelaufenen Schulwege, selbstständiger zu werden, und gleichzeitig entspannt sich der Verkehr rund um die Schule." Für diejenigen Schüler, die weit von der Schule entfernt wohnen, ist eine sogenannte "Kiss & Ride"-Station an der katholischen Kirche eingerichtet. "Dort können Eltern die Schüler absetzten, damit sie wenigstens die letzten 500 Meter zu Fuß bewältigen", hofft Peter auf die Hilfe der Eltern. "Das Konzept ist wasserdicht. Jetzt liegt es an den Eltern."

Die Gesundheit der Schüler und die brasilianischen Kinder profitierten von vielen Anmeldungen. Sollte das Projekt coronabedingt nicht direkt anlaufen, will Hans-Jürgen Peter sein Ziel, mehr Bewegung in den Alltag der Kinder zu bringen, aber nicht abschreiben: "Einer zweiten Auflage der Charity-Aktion im kommenden Jahr steht nichts im Wege."

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