Am frühen Freitagmorgen hat die Erde im Zollernalbkreis gebebt. (Symbolbild) Foto: pixabay

Erde wackelt im Bereich der Hochalbgemeinde. Stärke laut ersten Schätzungen rund 2,5 auf der Richterskala.

Bitz - Am frühen Freitagmorgen hat im Zollernalbkreis die Erde gebebt. Innerhalb weniger Minuten kursierten in den sozialen Netzwerken Meldungen, dass Nutzer aufgewacht oder gar "fast aus dem Bett gefallen" seien.

Wie eine automatische Messung des Landeserdbebendienstes in Freiburg verrät, ist das Beben kurz nach 0.40 Uhr nahe Bitz, etwa beim Spielplatz Roßberg, zu verorten.

Die erste automatische Schätzung ergab eine Stärke von 2,3 auf der Richterskala. Der Schweizer Erdbebendienst geht hingegen von einer Stärke von 2,6 aus. Da automatische Messungen Fehler beinhalten können, handelt es sich bislang nur um Schätzwerte.

Ein Beben dieser Stärke wird als "schwaches Erdbeben" eingestuft. Eigentlich sind Beben unter der Stärke 3,0 meist nicht spürbar.

Erde wackelt regelmäßg

Erst im Januar hatte ein Beben der Stärke 3,7 nach einer Serie unzähliger kleiner Erdbeben für große Aufregung gesorgt. Damals waren die Erschütterungen bis zu 60 Kilometer weit zu spüren.

Das letzte gemessene Erdbeben im Zollernalbkreis hatte lediglich eine Stärke von 0,5 auf der Richterskala und wurde am Dienstag gegen 1.30 Uhr bei Albstadt verortet.

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