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Bitz Bitzer treten kräftig in die Pedale

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Radelnd haben die Bitzer 1,4 Tonnen Kohlendioxid binnen drei Wochen eingespart.Foto: ©stockphoto-graf – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Vom 19. September bis 9. Oktober waren die Bitzer zu einem Wettbewerb im Zeichen des Klimaschutzes angetreten. In diesen drei Wochen galt es für die Teams, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jetzt wird Bilanz gezogen.

Bitz. Insgesamt 9428 Kilometer haben 50 Bitzer Radler gemeinsam im Aktionszeitraum von drei Wochen auf dem Fahrrad zurückgelegt. Ob auf dem E-Bike oder dem klassischen Fahrrad ist hier völlig egal. Wichtig ist, dass aufs Auto verzichtet wird und dabei CO2 eingespart wird – und ganz nebenbei sollte die eigene Gesundheit auch noch profitieren.

Die Teilnehmer konnten einzeln oder als Team antreten. Von den sechs Bitzer Stadtradel-Mannschaften hat sich das Team des Schwäbischen Albvereins mit Abstand an der Spitze abgesetzt: Mit 37 Teilnehmern ist dieses Team zugleich das größte und ist somit gemeinsam 6033 Kilometer geradelt –­ das entspricht 172 Kilometer pro Teilnehmer. In der Wertung des Zollernalbkreises nimmt der Bitzer Albverein den vierten Rang ein.

Die größte Strecke je Teilnehmer hat das zweitplatzierte und kleinste Team "Wiwa" zurückgelegt. Gemeinsam hat das Ehepaar Löffler 1063 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt – das sind 532 pro Person, womit die Eheleute das zweithöchste Pro-Kopf-Ergebnis im Landkreis haben. Auf Platz drei folgt das "Offene Team Bitz". Hier sammeln sich alle, die als Einzelpersonen angetreten sind; in diesem Fall drei an der Zahl. Gemeinsam schafften sie 815 Kilometer. Auf den Plätzen vier bis sechs liegen die "Bitzer Bürger", vier Radelnde, die gemeinsam auf 682 Kilometer kommen, das Zweierteam "die Conzis" mit zusammengerechnet 549 Kilomtern und schließlich die vier Mitarbeiter der Gemeinde Bitz, die gemeinsam 286 Kilometer auf dem Fahrrad zurück gelegt haben.

Zu diesem Team zählt auch Klimaschutzmanager Roland Huber, unter dessen Federführung die Aktion erstmals in Bitz stattgefunden hat. Auf der Internetseite der Aktion ist eine Statistik mit den teilnehmenden Teams zu finden. Über die dazugehörige App konnten die Teilnehmer ihre geradelten Kilometer in diesem Zeitraum eintragen. Die App berechnet auch, wie viel CO2 produziert worden wäre, hätte man die selbe Strecke mit dem Auto zurück gelegt: Insgesamt haben die Bitzer um die 1,4 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Wie Huber erklärt, sind mehr als die Hälfte aller Autofahrten kürzer als sechs Kilometer ­– "eine Strecke, die man gut auf dem Fahrrad zurücklegen könnte", erklärt der Klimaschutzmanager.

Stadtradeln ist ein europaweites Projekt. Im vergangenen Jahr hat der Zollernalbkreis erstmals daran teilgenommen. Dafür, dass es die Premiere in Bitz war, ist Huber recht zufrieden. Selbst während des Aktionszeitraums sind immer wieder neue Teilnehmer eingestiegen. Dass die Gemeinde Bitz sich im kommenden Jahr wieder am Stadtradeln beteiligt, ist für den Klimaschutzmanager ausgemachte Sache. Er würde allerdings einen früheren Zeitraum im Jahr bevorzugen, am liebsten während des autofreien Sonntags am 20. Juni 2021. Zwar haben sich die Teilnehmer nicht über das Wetter beschwert, doch an den regnerischen Tagen im Herbst war die Motivation zum Fahrradfahren sicher nicht so gigantisch.

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