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Bisingen "Wir vermissen das Publikum sehr"

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Die Geschwister Mucz, Alexandra, Franziska und Stephanie, vermissen die Bühne und ihr Publikum. Das Foto entstand bei einem Auftritt in der Schweiz. Foto: Urs Beljean Foto: Schwarzwälder Bote

Bisingen. Ihr letzter Auftritt ist schon so lange her: "Wir vermissen die Bühne und das Publikum natürlich sehr und es fehlt uns", sagt Alexandra Mucz vom Steinhofener Trio 3mal1. Wie verbringen Alexandra, Franziska und Stephanie die Sommerferien? Und wird das Schlagerfestival nächstes Jahr stattfinden?

Wann seid Ihr zum letzten Mal öffentlich aufgetreten?

Wir waren vor einigen Wochen in der Schweiz als Überraschungsgäste bei einem Event und durften dort seit langer Zeit mal wieder vor einem begeisterten Publikum auftreten. Davor standen wir zum letzten Mal Anfang März auf der Bühne.

Das ist lange her. Wie hat sich Euer Auftritt angefühlt?

Es war ein unglaublich tolles Gefühl, wieder vor echtem Publikum zu singen. Wir waren seltsamerweise nicht nervös, alles lief reibungslos, man könnte schon sagen: fast perfekt. Es war ein total befreiendes Gefühl, Freude breitete sich aus. Das dürfte man wohl auch Glückseligkeit nennen. Wir hatten mega viel Spaß, weil wir die Leute beim Mitsingen und Klatschen gesehen und gehört haben. Es gab immer direktes Feedback und die Freude an der Musik war spürbar. Es sind so viele Dinge, die Auftritte vor echtem Publikum einzigartig machen.

Welche Titel habt Ihr während Eures Auftritts gesungen?

Wir haben Titel von unserem aktuellen Album gesungen, wie "Liebeskummer lohnt sich nicht", "Sing sing sing", aber auch andere gecoverte Lieder wie "Ich will keine Schokolade" und "Schuld war nur der Bossanova". Die letzten beiden sind nicht auf der CD.

Ihr habt Videos bei Youtube und Facebook hochgeladen. Kann das Internet Live-Auftritte ersetzen?

Online-Auftritte sind gut, um überhaupt Live-Musik an die Leute zu bringen und um mit ihnen zu interagieren. Man kann natürlich Kommentare lesen, darauf eingehen und somit auch live Fragen beantworten, was es so auf der Bühne eigentlich nicht gibt. Es ist eine komplett andere Art des Auftritts, wir waren auch sehr nervös, ob alles mit der Technik klappt und ob die Leute überhaupt Interesse an solch einem Online-Konzert von uns haben. Aber im Nachhinein können wir sagen, dass es eine tolle Abwechslung zwischendurch war, um überhaupt wieder vor Menschen zu singen, nur eben unter anderen Umständen und mit anderen Möglichkeiten. Aber es wird niemals die Live-Konzerte ersetzen können und wir hoffen, dass es das auch nicht muss.

Ihr seid gerade dabei, ein neues Lied einzustudieren, stimmt’s? Wie heißt es?

Für das Lied gibt es noch keinen direkten Titel. Die Musik haben wir von Christian Bruhn über unsere Produzenten Georg Wörle und Walter Wörle bekommen. Es ist etwas anderes, als man vielleicht zuerst von uns erwartet. Aber ich habe mich von der Musik inspirieren lassen und einen unserer Meinung nach passenden Text dazu schreiben können. Es wird somit eine neues, eigenes Lied.

Dann kommt das Singen während der Sommerpause ja nicht zu kurz.

Ehrlich gesagt geht das Singen etwas unter. Wir sind eher draußen in der Natur, gehen spazieren, fahren Fahrrad, gehen auf Corona-gerechte Veranstaltungen in der Gegend, gehen ein bisschen wandern oder sind zuhause im Garten und grillen, machen Pizza oder verbringen einfach nur einen gemütlichen Abend an der frischen Luft. Wenn wir etwas Neues gezielt einstudieren wollen, dann treffen wir uns natürlich zum Üben. Im Kopf haben wir viel, was wir noch umsetzen wollen.

Dazu gehört sicher das Schlagerfestival. Wird es im nächsten Jahr überhaupt stattfinden?

Zum Schlagerfestival haben wir uns natürlich auch schon Gedanken gemacht. Wir, also die ganze Familie Mucz, haben mit Marcel Gutekunst vom Rathaus gesprochen und uns dazu entschlossen, dass es 2021 wegen Corona leider nicht stattfinden wird. Den Termin für 2022 haben wir dafür aber schon geplant: Es wird der 29. Januar 2022.   Die Fragen stellte Alexander Kauffmann.

Im Hinblick auf die anstehenden Termine von 3mal1 sagt Alexandra Mucz: "Mal abwarten, wie sich alles entwickelt." Auch die Geschwister Mucz müssen das traditionelle Fanclubtreffen dieses Jahr verschieben. Deshalb nutzen Alexandra, Franziska und Stephanie die Chance, Live-Musik wenigstens zu hören, wenn sie selbst schon keine Auftritte mehr haben. Sie unterstützen Veranstaltungen in der Corona-Zeit, indem sie diese privat besuchen und somit immerhin ein wenig Musik-Kultur erleben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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