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Bisingen Stadionsanierung auf Wunschzettel

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Ob das Schulsportstadion auf Vordermann gebracht wird, hängt davon ab, ob der Bund Zuschüsse gewährt.Foto: Renner Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sanierung des Sportstadions ist eines der Themen in der Bisinger Gemeinderatssitzung am morgigen Dienstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr in der Hohenzollernhalle.

Bisingen (kla). Die Vision eines sanierten Bisinger Stadions mit Wettkampfbahn und vier Kreisbogenbahnen, sechs Sprint- und Hürdenstrecken, Flutlicht und Kunstrasen hatte Bürgermeister Roman Waizenegger schon in seiner Neujahrsansprache formuliert.

Ein Problem sind aber die Kosten, die das Büro Gfrörer aus Empfingen in einem Entwurf kalkuliert hat. 2,14 Millionen Euro. Ein zusätzliches Kostenrisiko besteht, weil niemand genau weiß, was die Entsorgung des möglicherweise belasteten Baugrunds kosten wird.

Selbst wenn der Bund die erwarteten Zuschüsse gewähren würde – in Coronazeiten ist das viel Geld. Der Gemeindeanteil würde dann immer noch deutlich über einer Million liegen. Und wie sich die Bundeszuschüsse angesichts wachsender Schuldenberge entwickeln, wird auch kaum jemand vorhersagen können. Die Entscheidung müsste aber in Bisingen auf jeden Fall schnell getroffen werden. Bis zum 30. Oktober müsste die Schulstadionsanierung in Berlin als Zuschussprojekt gemeldet werden, denn der Bund hat das Förderprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen" neu aufgelegt. Im Rahmen dieses Programmes sind kommunale Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur förderfähig. Der Schwerpunkt soll jedoch bei Sportstätten liegen, wie zum Beispiel öffentlich genutzte Sportplätze einschließlich baulicher Nebenanlagen, Turnhallen, Schwimmhallen sowie Freibäder, da hier ein besonderer Instandsetzungsrückstand gesehen wird. Der Fördersatz beträgt 45 Prozent, die Kassenmittel werden in den Jahren 2021 bis 2025 zur Verfügung gestellt

Bürgermeister Waizenegger hat dazu schon mal Stellung bezogen. Der Antrag in Berlin soll auf jeden Fall gestellt werden. Sollte es aber nichts werden mit einem Zuschuss, müsste dieses Bisinger Projekt zurückstehen und verschoben werden. Zu viele andere aktuelle Aufgaben warten auf eine Finanzierung durch den Gemeindehaushalt.

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