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Bisingen Schuppenbesitzer wollen endlich Ergebnisse sehen

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Besitzer der Schuppen im Wessinger Schuppengebiet klagen über eindringendes Wasser und fordern, dass endlich eine Lösung für dieses Problem angegangen wird.Foto: Kauffmann Foto: Schwarzwälder Bote

Bisingen (aka). Nach der Berichterstattung über das Wasser-Problem im Wessinger Schuppengebiet reißt die öffentliche Diskussion darüber nicht ab: Bei der Ortschaftsratssitzung in Wessingen haben Schuppenbesitzer nachgefragt, wie denn nun die weitere Vorgehensweise der Gemeinde sei. "Ihnen geht das alles zu langsam", berichtet Ortsvorsteher Joachim Breimesser in einer Pressemitteilung. Zwar habe die Gemeinde nun den Graben oberhalb tiefer ausgehoben, an der Wassersituation auf der Fläche änderte sich bisher nichts, sollen die betroffenen Bürger gesagt haben. Befürchtet werde, dass Schäden an den Gebäuden entstehen könnten.

Das wolle man so nicht hinnehmen und gegebenenfalls mit Regressansprüchen an die Gemeinde herantreten. Breimesser konnte seinerseits nur über die geplanten Maßnahmen, jedoch nichts über den technischen Ablauf berichten.

So soll nach der Grabenöffnung als nächstes eine Drainage im Bereich der oberen Plätze verlegt werden. Das Wasser fließt in eine Sickergrube, so der Plan.

Ortsvorsteher Joachim Breimesser betont im Gespräch mit unserer Zeitung, dass er die Kritik der Schuppenbesitzer ernst nehme, zumal der Ortschaftsrat zweimal vor Ort war, um die Situation zu begutachten.

Während der Sitzung machte er den Vorschlag, einen weiteren Ortstermin anzuberaumen. Teilnehmen sollten Schuppenbesitzer, Vertreter von Ortschaftsrat und dem Bisinger Bauamt. Eine Zeit und ein Datum stehen im Moment noch nicht fest, Breimesser dazu: "Das wird man sicherlich umsetzen können." Wichtig sei ihm, mit den Leuten vor Ort im Gespräch zu bleiben. Und vielleicht komme dabei ja die eine oder andere Idee auf, die man noch umsetzen könnte.

Dass es den Schuppenbesitzern ernst ist und dass sie nicht locker lassen, zeigten sie auch bei der Gemeinderatssitzung von diesem Dienstag: Der Besitzer eines Schuppens meldete sich bei der Bürgerfragestunde zu Wort. Er bemängelte, dass eindringendes Wasser zu Schäden an der Bausubstanz führen könne. Drohend sagte er: "Wenn wir Schäden haben, werden wir mal sehen, ob wir die Pacht zahlen." Bauamtsleiter Holger Maier führte in seiner Antwort nochmal die Argumente aus, die bereits im Zeitungsartikel erwähnt wurden. Bürgermeister Roman Waizenegger teilte mit: "Die Kuh ist schon auf dem Eis und sie ist eingebrochen." Bevor man ein Schuppengebiet ausweist hätte man schauen müssen, ob das vorgesehene Areal dafür geeignet ist. Das Schuppengebiet in Wessingen wurde lange vor der Amtszeit Waizeneggers, nämlich vor 13 Jahren, eingerichtet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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