Eine Gasmangellage und Stromausfälle sind für den kommenden Herbst und Winter nicht ausgeschlossen. So reagiert Bisingen.
Bisingen - Eine Gasmangellage und Stromausfälle sind für den kommenden Herbst und Winter nicht ausgeschlossen. Experten rechnen teils mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit vor allem für regionale Stromausfälle. Fragen und Antworten, wie die Gemeinde Bisingen reagiert.
Was sind Notfalltreffpunkte?
"Als vorbeugende Maßnahme, im Hinblick auf eine eventuelle Gasmangellage wird den Städten und Gemeinden die Vorplanung von Notfalltreffpunkten empfohlen", heißt es aus dem Rathaus.
"Diese Notfalltreffpunkte sind für die Bevölkerung Anlaufstellen, beispielsweise beim Ausfall der Strom-, Gas- und Wasserversorgung." Bürger können dort Schutz finden oder nützliche Informationen zur aktuellen Lage erhalten.
Wo werden diese Treffpunkte in Bisingen eingerichtet?
Bei Gasmangellage wird die Hohenzollernhalle, Hauptstraße 15, zur Anlaufstelle.
Bei Stromausfall öffnen laut Gemeinde wie bisher die Feuerwehrgerätehäuser in Bisingen und den Ortsteilen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Treffpunkte öffnen müssen?
Bislang ist ausreichend Gas vorhanden. Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit zu rund 94 Prozent gefüllt. Allerdings mahnte die Bundesnetzagentur zuletzt, dass private Haushalte deutlich zu viel Gas verbrauchen. Strom fließt derzeit – wie es weitergeht, lässt sich nicht voraussagen.
Die Gemeinde betont jedoch: "Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine vorbeugende Maßnahme." Und: "Es liegen keine Hinweise vor, die derzeit mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Gasmangellage erwarten ließen."
An den Notfalltreffpunkten sind auch Informationen verfügbar. Könnte bis im Herbst oder Winter auch mit Sirenen gewarnt werden?
Nein. Die Gemeinde Bisingen hat zwar bereits Sirenen nach dem Förderprogramm angefordert. Zum Zeitplan heißt es von der Gemeinde allerdings: "Die Sirenen wurden Anfang April 2022 bestellt, aktuell ist mit der Lieferung im dritten Quartal 2023 zu rechnen."
Für diesen Winter müsste im Fall des Falles auf diese Art von Krisenkommunikation also noch verzichtet werden.