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Bisingen Mann am Bahnhof von Zug erfasst und schwer verletzt

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In Bisingen ist es am Fasnetdienstag zu einem schweren Unfall am Bisinger Bahnhof gekommen: Dort ist ein mann am späten Nachmittag von einem durchfahrenden Zug erfasst und schwer verletzt worden. Foto: Kauffmann

Bisingen - Am Bisinger Bahnhof blinkt das Blaulicht, Martinshörner klingen immer lauter, Polizei und Rotes Kreuz sind vor Ort: Ein Mann ist am Fasnetsdienstag von einem durchfahrenden Zug erfasst worden. Die Strecke ist stundenlang gesperrt.

Es ist 16.40 Uhr, als die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert werden: "Schienenunfall", heißt es knapp. Das berichtet Heiko Lebherz, der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des DRK. Am Einsatzort, dem Bisinger Bahnhof, verdichtet sich das Bild von der Lage: Ein Mann ist von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden.

Schrecklicher Moment für Augenzeugin

Der Lokführer bemerkt es und bremst das Schienenfahrzeug bis zum Stillstand abrupt aus. An welcher Stelle sich der Unfall genau ereignet hat, ist am Dienstagabend noch unklar. Der Triebwagen steht nur wenige Meter nach dem Bahnsteig.

Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigt, dass der Mann schwer verletzt ist. Noch an Ort und Stelle wird er notärztlich versorgt und danach ins Klinikum Balingen gebracht. Schrecklich Momente hat eine Augenzeugin erleben müssen. Zum Einsatz ist deshalb auch die "Schnelleinsatzgruppe Betreuung" des DRK aus Ringingen gekommen. Speziell ausgebildete Helfer haben die junge Frau auf professionelle Art betreut. Offenbar steht sie unter Schock.

Gut 25 Fahrgäste warten im Zug

Eigentlich sollte der Interregio zielstrebig nach Tübingen fahren. In Bisingen hätte er unter normalen Umständen gar keinen Halt eingelegt. Die Strecke ist nach der Vollbremsung für den Zugverkehr gesperrt. Wie lange? Etwas mehr als eineinhalb Stunden. Der Zug, der in Bisingen abgebremst hat, hat seine Fahrt nach Tübingen später dennoch fortgesetzt. Die Bahn hat eigens einen Ersatzlokführer geschickt. Der Krisenmanager der Deutschen Bahn dazu: "Das geht an einem Lokführer auch nicht spurlos vorbei." Bis es weitergeht ist, warten gut 25 Fahrgäste im Zug.

Im Einsatz sind nach dem Unfall auch die Landespolizei (vom Polizeiposten Bisingen), das DRK mit drei Rettungswagen und die Feuerwehr mit einem Rüstzug – vermutet wird zunächst nämlich, dass technische Hilfeleistung notwendig ist, weil der Verletzte unter die Räder geraten sein könnte. Dem ist, wie der Augenschein vor Ort gezeigt hat, jedoch nicht so.

Wie genau der Unfall abgelaufen ist oder abgelaufen sein könnte, wie alt der Verletzte ist und ob er wegen der Fasnet Alkohol im Blut gehabt hat: Eine Antwort auf solche Fragen steht am Abend des Fasnetdienstags noch nicht fest. Die Bundespolizei hat an diesem Tag gegen 18 Uhr die Ermittlungen aufgenommen. Sie ist für den Fall am Bisinger Bahnhof zuständig. Die Ermittlungen dauern an, endgültige Ergebnisse liegen noch nicht vor.

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Klaus Stopper

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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