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Bisingen Gemeinde schreibt 18 Bauplätze aus

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Noch gleicht das Wohngebiet Fronwiesen-Raubrühl im Süden Bisingens einer einzigen Baustelle: Was im Moment nicht gerade einladend aussieht, wird für Häuslebauer einmal die neue Heimat im Grünen sein. In seiner jüngsten Sitzung hat der Bisinger Gemeinderat die Ausschreibung von 18 Bauplätzen beschlossen. Foto: Kauffmann

Bisingen - 18 weitere Bauplätze in Bisingen ab Dezember offiziell angeboten. Das hat der Gemeinderat am Dienstagabend beschlossen. Doch schon jetzt liegen für diese Grundstücke 37 Bewerbungen vor.

Die Nachfrage nach Bauplätzen in Bisingen ist groß: "Ich erhalte zwei bis drei Anfragen pro Woche, manchmal auch deutlich mehr", berichtete Frank Zeller, der für die Vergabe der Plätze zuständig ist, während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Neues Wohngebiet Die 18 Wohnbauplätze im Neubaugebiet Fronwiesen-Raubrühl werden ab Samstag, 1. Dezember, ausgeschrieben. Obwohl die Plätze offiziell noch nicht angeboten werden, liegen bereits 37 Bewerbungen vor. Wie Zeller sagt, stammen 17 davon von Bisinger Bürgern und weitere drei von ehemaligen Bisingern. Eigentlich sollten die Bauplätze erst Mitte 2019 ausgeschrieben werden, doch die hohe Nachfrage hat die Gemeinde veranlasst, schon ab Dezember die ersten Bauplätze des zweiten Bauabschnitts auf den Markt zu werfen. Mit der offiziellen Ausschreibung würden weitere Bewerbungen erwartet, hieß es. In den ersten beiden Monaten des kommenden Jahres sollen die Bauplätze vergeben werden.

Klaus Ertl (Freie Wähler) zeigte sich mit der Ausschreibung der 18 Plätze einverstanden, warnte jedoch davor, zu schnell zu viele Grundstücke des zweiten Bauabschnitts zu verkaufen. Auch andere Häuslebauer, die ohnehin später bauen würden, sollen eine Chance haben. Gisela Birr (SPD) warf ein, dass die Infrastruktur mit dem Wachstum Schritt halten müsse. Wenn sich Familien niederließen, würden zum Beispiel mehr Kindergartenplätze benötigt.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach einem Punkteverfahren. Es ist deshalb zu erwarten, dass die meisten der nun ausgeschriebenen 18 Bauplätze an Personen aus Bisingen verkauft werden. Zu diesen Bauplätzen kommen mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts weitere 40 Bauplätze hinzu. Es wird erwartet, dass die Erschließungsmaßnahmen im Mai 2019 abgeschlossen sein werden.

Maute-Areal Wie geht es weiter mit den Industrie-Ruinen auf dem Maute-Areal? Auch die Bürger sollen diese Frage beantworten. (wir berichteten). Der erste "Bürgerworkshop" soll am Mittwoch, 28. November, ab 19 Uhr in der Hohenzollernhalle stattfinden. Diesen Termin gab Bürgermeister Roman Waizenegger am Ende der Gemeinderatssitzung offiziell bekannt.

Bei diesem Workshop werde sich die Steg vorstellen und den Ablauf der Projektentwicklung aufzeigen. Zudem können alle interessierten Bürger ihre Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen zur künftigen Entwicklung des Maute-Areals vorbringen. Die Anregungen aus dem Bürgerworkshop sollen im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden.

"Nur so ist gewährleistet, dass das ehemalige Maute-Areal im Herzen von Bisingen bedarfsgerecht und im gemeinsamen Interesse gut und zeitnah entwickelt werden kann", sagte Bürgermeister Waizenegger.

Thanheimer Rathaus Die Sanierung des Dachgiebels am alten Rathaus im Ortsteil Thanheim hat Bisingens Gemeinderat beschlossen. Die Kosten dafür liegen bei rund 27 670 Euro. Der blau angestrichene Giebel dieses Baudenkmals ist ein Blickfang für Autofahrer, die aus Richtung Albstadt kommen. In der Vergangenheit wurde er immer wieder ausgebessert, nun ist eine umfassendere Sanierung der Holzkonstruktion notwendig. "Je länger wir warten, desto teurer wird’s", sagte Bürgermeister Waizenegger während der Sitzung des Gemeinderats.

Wie die Verwaltung mitgeteilt hat, können die Kosten vorab nicht exakt bestimmt werden. Das Ausmaß der Schäden wird erst sichtbar, nachdem die Holzkonstruktion freigelegt ist. Die Gemeinde plante daher mit einem Aufwand von 360 Arbeitsstunden. Die Zimmerei Buckenmaier aus Thanheim hat dafür laut Verwaltung das günstigste Angebot abgegeben. Putz- und Malerarbeiten werden im kommenden Jahr zusätzlich zu Buche schlagen.

Verkaufsoffene Sonntage Der Gemeinderat hat eine "Satzung über die Ladenöffnungszeiten" beschlossen, wie per Gesetz vorgeschrieben. Hintergrund ist, dass der Handels- und Gewerbeverein Bisingen auch im kommenden Jahr die Geschäfte an zwei Sonntagen öffnen möchte. Pater Artur Schreiber und Pfarrer Ulrich Günther haben vor der Sitzung "keine Einwende" gegen die sonntäglichen Ladenöffnungen geäußert. Die Termine für die beiden verkaufsoffenen Sonntage stehen schon jetzt fest: ­7. April und 6. Oktober.

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

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