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Bisingen Familien können in Bisingen bauen

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Vertreter der Baufirmen und der Gemeinde haben mit Bürgermeister Roman Waizenegger (Mitte) die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet Fronwiesen-Raubrühl abgenommen. Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gemeinde hat das Neubaugebiet Fronwiesen-Raubrühl nach einer Rekord-Bauzeit von zwei Jahren offiziell abgenommen. Damit stehen alle Bauplätze zur Verfügung.

Bisingen. Das Baugebiet "Fronwiesen-Raubrühl" ist eines der bisher größten Baugebiete, das in Bisingen je erschlossen wurde. Den Bauinteressenten stehen rund 120 Baugrundstücke zur Verfügung. Davon befinden sich 40 im Besitz von Umlegungspartnern (Privatpersonen, die eigene Grundstücke eingebracht haben). Die kommunalen Bauplätze werden vom Gemeinderat entsprechend der Nachfrage per Abstimmung jeweils zum Verkauf freigegeben. Der Verkaufsstart für die Baugrundstücke fand bereits Anfang Juli 2017 statt.

Inzwischen sind alle Bauplätze erschlossen und könnten auf Beschluss des Gemeinderats zum Verkauf angeboten werden. Beteiligte Firmen und Gemeinde haben die Bauarbieten bei einem Vor-Ort-Termin im Neubaugebiet abgenommen – ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Neubaugebiets. Die Gemeinde informiert, dass Vertreter der LBBW-Kommunalentwicklung, des Ingenieurbüros Gfrörer, der Baufirma Stumpp und der Verwaltung die ausgeführten Arbeiten bereits Ende April des Jahres 2020 begutachtet haben.

  Aktueller Stand In den Bauabschnitten 1 und 2.1 stehen insgesamt 70 Bauplätze zur Verfügung, davon befinden sich 39 in kommunaler Hand. In diesen beiden Abschnitten sind bereits 16 Baugrundstücke bebaut. Zahlreiche weitere Bauanträge sind schon bei der Verwaltung eingegangen.

"Damit wird deutlich, dass das Baugebiet am Ortsrand von Bisingen bislang sehr gut angenommen wird", heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde aus Anlass der Abnahme der Erschließungsarbeiten.   Bebauungsplan von 2010 Der erste Schritt zur Realisierung des Baugebietes war die Aufstellung des Bebauungsplanes im Jahr 2010. Im Juli 2014 hat sich die Gemeinde dann dazu entschlossen, mit der LBBW Kommunalentwicklung aus Stuttgart und dem Ingenieurbüro Gfrörer aus Empfingen das Baugebiet zu erschließen.

  Gutachten Zwischen Mai 2016 und Juni 2017 wurde aufgrund der unklaren Grundwassersituation, ein hydrogeologisches Gutachten für das Baugebiet erstellt. Zudem wurde auch der Hochwasserschutz intensiv untersucht. Diese Gutachten bildeten die Grundlage sowohl für die Erschließungsarbeiten wie auch für die kommende Bebauung. Im Frühjahr 2018 wurden die Tief- und Straßenbauarbeiten an die Firma Stumpp aus Balingen vergeben. Am 29. Mai desselben Jahres fand der offizielle Spatenstich statt.

  Nach zwei Jahren fertig Die Bauarbeiten wurden im Jahr 2018 sehr zügig durchgeführt, sodass der erste Bauabschnitt und der erste Teil des zweiten Bauabschnitts im Januar 2019 nahezu fertiggestellt werden konnten. Anfang 2019 entschloss sich die Gemeinde, auch den bis dato noch ausstehenden Teil des Baugebietes zu erschließen. Auch diese Arbeiten wurden im Jahr 2019 von der Firma Stumpp vorangetrieben, sodass das Baugebiet ab Frühjahr 2020 komplett fertiggestellt war und zur Bebauung freigegeben werden konnte.

  Kosten: 4,1 Millionen Euro Insgesamt wurden Ver- und Entsorgungsleitungen in einer Länge von fünf Kilometern hergestellt. Das Baugebiet ist zudem ans Glasfasernetz angebunden. Es stehen zwei Anbieter zur Auswahl. Das gesamte Baugebiet umfasst eine Fläche von insgesamt 9,1 Hektar.

Die Erschließungskosten belaufen sich auf rund 4,1 Millionen Euro. Bürgermeister Roman Waizenegger dazu: "Mit diesem attraktiven Wohngebiet ist es der Gemeinde nun möglich, junge Familie in Bisingen zu halten und neue Familien für Bisingen zu gewinnen."

Unter Anwohnern, die an den engen Zufahrten zum Neubaugebiet Frohnwiesen-Rau-brühl wohnen, ist während der Bauarbeiten Kritik laut geworden. Die klagten vor allem über die vorbeifahrenden, dröhnenden Lastwagen, über Baulärm und verschmutzte Straßen.

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