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Bisingen Beim Maute-Areal gibt es noch viel zu tun

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Der Gemeinderat machte sich am Dienstag vor seiner Sitzung ein Bild vom aktuellen Zustand des Maute-Areals. Foto: Frank

Bisingen - Erstaunte bis entsetzte Blicke gab es am Dienstag vor der Gemeinderatssitzung, als die Räte die Gebäude auf dem Maute-Areal besichtigten. Auch interessierte Bürger sollen dazu noch Gelegenheit bekommen.

Glasscherben knirschen bei fast jedem Schritt unter den Schuhen. Der Parkettboden wölbt sich teilweise grotesk nach oben. Man findet alte Kontoauszüge und Auftragsbücher zwischen zerstörter Büroeinrichtung, Müll und Taubenkot. Dieser derzeitige "Schandfleck", das Maute-Areal, soll nun ein ansehnlicher Teil von Bisingen werden. Am Dienstag machten sich die Gemeinderäte, in Hinblick auf die Klausurtagung zum Thema am kommenden Wochenende, vor ihrer Sitzung ein Bild vom aktuellen Zustand des Geländes.

"Wir besichtigen heute unser Maute-Areal. Die Betonung liegt auf ›unser‹", sagte Bürgermeister Roman Waizen­egger zur Begrüßung und betonte nochmals, dass sich das Gelände nun in Gemeindehand befindet. Zunächst besichtigte die Gruppe den ehemaligen Fabrikverkauf. Das Gebäude ist noch relativ intakt, wenn man einmal davon absieht, dass sich Efeu durch die zerstörten Fenster rankt. Zusätzlich konnte Waizenegger Positives berichten: Die Gemeindeverwaltung hatte einen Kammerjäger beauftragt, die Gebäude zu untersuchen, und es gebe keine Probleme mit Ratten.

Weiter ging der Rundgang durch das Kesselhaus. Das Hineinkommen war schon eine kleine Herausforderung: Die Räte mussten sich unter einem defekten, nur halb hochgezogenen, ehemaligen Elektrotor gebückt durchschieben. "Das wäre doch ein schöner Sitzungssaal", meinten einige Räte, nicht ohne Ironie in der Stimme. In dem Gebäude türmten sich noch Überreste eines Zirkus, der einmal in Bisingen Station gemacht hatte: Stroh voller Tierkot, weggeworfene Einweg-Pappbecher, teilweise Spielzeug.

Waizenegger kündigte an, dass man auch einmal eine geführte Besichtigung des Maute-Areals für die Bevölkerung anbieten werde. Keines der Gebäude sei einsturzgefährdet, die Verletzungsgefahr sei allerdings dennoch hoch. Das wurde umso deutlicher, als man abgebrochene Rohre aus dem Boden ragen sah.

Auch der Turm des Hauptgebäudes wurde bestiegen, wobei der Ausstieg durch ein Fenster mit Glasresten wieder etwas einer Kletterpartie glich. Waizenegger entdeckte einen herumliegenden Feuerlöscher auf dem Dach und räumte kurzerhand auf.

Beim Maute-Areal gibt es noch viel zu tun – doch die Gemeinde zeigt immer wieder, dass sie das anpacken will.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

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