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Bisingen An solchen Orten schöpfen die Menschen Kraft und Hoffnung

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Foto: Schwarzwälder Bote

Bisingen-Wessingen. Am Samstagnachmittag vollzog Pater Artur Schreiber bei schönstem Spätsommerwetter im Beisein von einigen Wessingern die Einweihung von gleich drei Feldkreuzen. Den Großteil der Kosten für deren Erneuerung – etwa 3000 Euro pro Kreuz- – hatte die Gemeinde Bisingen übernommen. Dazu kamen Spenden von einzelnen Bürgern und Bürgerinnen.

Nacheinander erfolgte die Weihe der Kreuze im Gewann Hirschle (am Verbindungsweg zwischen dem Gewann Breite und dem Kuhlochweg), in der Haldenstraße (nahe der Turn- und Festhalle) und auf der Riesen (Einmündung zur Oberen Halde). Pater Artur wurde dabei unterstützt von Pfarrgemeinderat Martin Mayer, welcher einerseits die Lesung und Fürbitten hielt und andererseits viel Informatives über die Kleindenkmale wusste.

So wurde das Feldkreuz im Gewann Hirschle Anfang der 70er Jahre von Anton Hausch aus Dankbarkeit gestiftet, nachdem seine Frau von einer schweren Krankheit genesen war.

Im Gewann Steig/Haldenstraße stand ursprünglich ein von der Gemeinde 1918 gestiftetes Steinkreuz. Vor der Bebauung stand es auf freiem Feld und bei Prozessionen wurde dort stets eine Station gehalten. Vor rund 50 Jahren ließ es die Gemeinde durch ein Eichenkreuz ersetzen.

Das hölzerne Feldkreuz in der Oberen Halde/Friedhofsweg wurde schon vor 1918 von der Gemeinde gestiftet. Es diente bei Flurprozessionen zum Innehalten für ein Gebet zum Herrn. Mit der Bebauung in den 50er Jahren musste der ursprüngliche Standort etwas verlegt werden. Zwar auf Gemeindeboden, wurde es von den Grundstückseigentümern in deren Garten integriert und gepflegt.

Wie Pater Artur betonte stifteten die Menschen oftmals ein Feldkreuz, weil sie damit für den guten Ausgang eines wichtigen Geschehens danken wollten. Oder sie sollten an ein außergewöhnliches Erlebnis im Leben des Stifters erinnern. Manchmal geschah die Stiftung wegen einem Gelübde, das der Stifter in einer für ihn besonderen Lebenssituation aussprach.

Ein Wege- oder Feldkreuz, so der Pater, forder den Vorübergehenden zur Andacht und zum Gebet "Zur Ehre Gottes" auf. Es sei Bekenntnis der Christen zu Christus und dem Glauben. Viele suchten im Kreuz die Kraft gegen das Böse, oder sähen es als Segen für alles, was im Leben geschehe. Es stehe für die Auferstehung Christi.

Pater Artur appellierte an die Anwesenden mehrmals im Tag das Kreuzzeichen zu machen, ebenso beim Vorbeigehen an einem Feldkreuz. Allen, die sich am Erneuern und Aufstellen der Kreuze beteiligt haben sprach er ein Vergelt’s Gott aus.

Ortsvorsteher Joachim Breimesser schloss sich diesen Dankesworten an, insbesondere dankte er dem Ortschaftsrat, der Kirche und den spendenwilligen Einwohnern.

Weitere Informationen: Weitere Spenden sind jederzeit willkommen. Diese können unter dem Stichwort "Spende Feldkreuze Wessingen" überwiesen werden. Die Bankverbindung: IBAN: DE 90653512600086200099 Sparkasse oder DE 25641632250211034002 Volksbank Hechingen-Hohenzollern.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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