Weil der Rat den ursprünglichen Termin als ungünstig empfand, wurde die Wahl des Bürgermeisters verschoben. Zudem steht ein Datum für die Kandidatenvorstellung fest.
Der Gemeinderat korrigierte am Montag seine Entscheidung vom November des vergangenen Jahres: Damals hatte sich das Gremium noch auf den 20. September als Termin für die Bürgermeisterwahl geeinigt.
Der Impuls für eine Korrektur des Terminplans kam aus den Reihen des Gemeinderats. Der ursprüngliche Wahltermin hätte bedeutet, dass der Wahlkampf inklusive die Kandidatenvorstellung in den Sommerferien stattfinden würde. Auszugehen sei, dass die Wahl in der Bevölkerung auf großes Interesse stoßen werde. Zumal Bürgermeister Dietmar Benz nach insgesamt 32 Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Deshalb sei es geboten, es möglichst vielen Mahlbergern zu ermöglichen, sich bei der Kandidatenvorstellung vor Ort ein Bild von den Bewerbern zu machen. Die Ferienzeit sei dafür ungünstig.
Die Kandidatenvorstellung wird per Livestream übertragen
Diskutiert wurde zudem, ob es eine oder zwei Vorstellungsrunden mit oder ohne Livestream-Übertragung geben solle. Weil die Sanierung der Orschweirer Halle im Herbst noch nicht abgeschlossen sein wird, steht nur die Stadthalle mit einer Kapazität von 450 Sitzplätzen zur Verfügung. Das Gremium entschied sich für einen Vorstellungstermin am 16. September in der Stadthalle, der übertragen wird. Jürgen Fleckenstein, Professor an der Verwaltungshochschule Kehl, soll moderieren. Die Kosten für die Übertragung liegen laut Hauptamtsleiter Enver Altay bei rund 5000 Euro.
Folgende Termine stehen nun fest: Bürgermeisterwahl am 4. Oktober, Stichwahl am 25. Oktober. Offizieller Vorstellungstermin der Kandidaten: Mittwoch, 16. September, 19 Uhr in der Stadthalle.
Auch wurde der Wahlausschuss gewählt: Dietmar Benz (Vorsitzender), Thomas Schwarz (FW) und Ulrike Kesselring (Bürgerforum) als Stellvertreter. Jannick Obergföll (Bürgerforum), Frank Herden (SPD), Melanie Schmitt (CDU) als Beisitzer und Nikolaj Blasi (Bürgerforum), Jakob Baum (FW) und Benjamin Zehnle (CDU) als deren Stellvertreter.