VfB-Coach Thomas Schneider schickt seine Profis am Donnerstag in Urlaub. Foto: dpa

Vor der Winterpause stehen beim VfB Stuttgart verschiedene Leistungstests auf dem Programm.

Vor der Winterpause stehen beim VfB Stuttgart verschiedene Leistungstests auf dem Programm.

Stuttgart - Die Hinrunde ist für den VfB gelaufen – dennoch müssen die Profis in diesen Tagen weiter Gas geben. Noch bis Donnerstag dieser Woche läuft der Trainingsbetrieb, erst dann verabschiedet Chefcoach Thomas Schneider seine Jungs in den Weihnachtsurlaub. Auf dem Plan stehen neben regenerativen Einheiten verschiedene Leistungstests – und Mannschaftsarzt Heiko Striegel freut sich darüber, dass er schon zu so einem frühen Zeitpunkt genaue Informationen darüber bekommt, wie fit jeder Spieler ist. „Dass das letzte Hinrundenspiel gegen Bayern München auf Ende Januar verlegt wurde, ist für uns, wenn man so will, ein Vorteil“, sagt Striegel.

Nach der Auswertung der Tests bekommt jeder Profi einen auf ihn zugeschnittenen Trainingsplan mit in die Ferien, den er bis zum Trainingsauftakt am 3. Januar abarbeiten muss. Und wenn früher Klarheit über konditionelle Schwächen herrscht, kann man sie früher angehen und beheben – und ist im Vergleich zur Konkurrenz im Vorteil.

Am Montag mussten die VfB-Profis aufs Laufband. Mit Hilfe der Laktatwerte und einer Atemgasanalyse wurden dann die Ausdauerwerte ermittelt. „Da ist es klar, dass wir bei der Auswertung der Ergebnisse Unterschiede machen“, sagt Striegel: „Ein Innenverteidiger etwa muss nicht unbedingt so hohe Ausdauerwerte wie ein zentraler Mittelfeldspieler haben, weil der wiederum in einem Spiel mehr laufen muss.“ Soll heißen: Wenn Antonio Rüdiger im Konditionstest schlechter abschneidet als Christian Gentner, ist das noch kein Beinbruch – und bedeutet auch nicht, dass Rüdiger in seinem Trainingsprogramm im Urlaub sechs Stunden pro Tag durch den Wald laufen muss.

Neben der Ausdauer steht die Sprintfähigkeit im Fokus. Die Profis müssen 30-Meter-Sprints hinlegen, zudem müssen sie ihre Sprungkraft unter Beweis stellen – und auf diesen Gebieten im Urlaub dann womöglich intensiv arbeiten.

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