Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bis 2020 Keine Kürzungen trotz sinkender Schülerzahlen

Von

Bei ihren Vorausberechnungen gehen die Statistiker zum einen von den aktuellen Geburtenraten aus, zum anderen davon, dass sich der Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen ähnlich entwickeln wird wie in den vergangenen Jahren. Allerdings seien Schwankungen nicht auszuschließen, so Brenner.

Landesweit erwarten die Statistiker an den Grundschulen einen Rückgang von 420.000 auf 346.000 Schüler (minus 17,5 Prozent). An den Hauptschulen/Werkrealschulen geht die Zahl der Schüler voraussichtlich von 163.000 auf 123.000 Schüler zurück (minus 24,4 Prozent), an den Realschulen von 247000 auf 203.000 Schüler (minus 17,8 Prozent). Bei den Gymnasien wird mit einem Rückgang von 343.000 auf 256.000 Schülern gerechnet, das sind 25,5 Prozent weniger. Dass die Gymnasien den höchsten Anteil an Schülern verlieren, hat vor allem mit der Verkürzung der Gymnasialzeit zu tun. 2012 verlassen gleich zwei Jahrgänge die Schule, danach werden nur noch acht Klassenstufen unterrichtet. Bisher sind es neun Klassenstufen. Zur Entwicklung der beruflichen Schulen gibt es keine Zahlen.

Kultusministerin Marion Schick (CDU) ist überzeugt, dass es trotz sinkender Schülerzahlen keine Kürzungen im Bildungsbereich geben wird. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) habe zugesichert, dass es trotz des Sparkurses im Bereich Bildung und Erziehung keine Abstriche gebe. "Ziel muss es sein, alle durch den Schülerrückgang freiwerdenden Ressourcen in die qualitative Weiterentwicklung von Schule und Unterricht zu investieren", sagte Schick. Eine hochwertige Bildung sei nötig, damit die nachwachsenden Generationen die Lasten der älter werdenden Gesellschaft tragen könnten. Investitionen in die Bildung rechneten sich nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für eine Volkswirtschaft.

Artikel bewerten
2
loading

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.