CureVac hat Produktionspartnerschaften gekündigt. (Archivbild) Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur/ULMER via www.imago-images.de

Das Tübinger Biotechnologieunternehmen CureVac zieht Konsequenzen aus enttäuschenden Studienergebnissen und beendet Kooperationen. Fraglich ist nach wie vor, ob das Vakzin überhaupt eine Zulassung bekommt.

Tübingen - CureVac zieht Konsequenzen aus den enttäuschenden Studienergebnissen seines Covid-19-Impfstoffs. Das Tübinger Biotechunternehmen gibt erste Produktionspartnerschaften zur Herstellung des Vakzins auf. Die Verträge mit Wacker und Celonic seien gekündigt worden, teilte CureVac am Dienstag mit. Die Verträge mit Rentschler Biopharma und Novartis blieben dagegen bestehen.

Geringe Nachfrage nach Impfstoff

CureVac führte dies auf eine geringere Nachfrage nach seinem Impfstoff zurück, der in der entscheidenden klinischen Studie nur eine Wirksamkeit von insgesamt 48 Prozent zeigte. Ob der Impfstoff jemals zugelassen wird, ist völlig offen. Er wird gegenwärtig von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA geprüft.

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