Foto: Schwarzwälder Bote

Zum Aus der Biogasanlage in Hausen hat unser Leser Thomas J. Engeser aus Rottweil folgende Meinung.

Vor Jahren hat man vielen Hausbesitzern empfohlen eine Gasheizung an Stelle einer Ölheizung einzubauen, als emissionsärmere Alternative. Bis dann die “grüne Erleuchtung” kam, dass auch Gas ein fossiler Brennstoff ist, der nicht nachwächst.

 

Dann wurde die Pelletheizung propagiert als mit nachwachsendem Holz betrieben; aber auch da kam dann die Erleuchtung, dass dieser Heizungstyp viel Feinstaub produziert, so dass das Bundesumweltamt tendenziell von neuen Biomassenheizungen incl. Pellets abrät. Dann kam das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze und die kommunale Wärmeplanung (Stichwort Nahwärmeversorgung) – also genau das, was die Biogasanlage Hausen leistet. Aber nun kamen neue gesetzliche Vorgaben, die dieses an sich vernünftige Konzept wieder aushebeln.

Eine Prophezeiung

Die Regierung anderseits baut massiv neue Gaskraftwerke als Redundanz für Solar und Windkraft und betreibt sogar alte Kohlekraftwerke weiter.

Für die Regierung gilt anscheinend nicht was für die Häusle-Eigentümer gilt.

Ich prophezeie, dass der nach 2027 angedachte Betrieb mit Holz wieder, wegen dann verschärften weiteren Vorgaben, nicht funktionieren wird.

Jetzt werden Wärmepumpen propagiert, die mit Strom betrieben werden, der im Idealfall nicht durch Kohle- und Gaskraftwerke erzeugt wurde.

Chaos wohin man blickt!

Thomas J. Engeser, Rottweil

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