Muss sich heftiger Vorwürfe erwehren: „Bild“-Chef Julian Reichelt. Foto: imago/Norbert Schmidt

Der Stuhl von „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt wackelt: Der Verlag lässt schwere Vorwürfe von Mitarbeiterinnen gegen ihn überprüfen; es geht offenbar um Machtmissbrauch und Mobbing. Für die Axel Springer SE steht viel auf dem Spiel.

Berlin - Manchmal geht’s bei diesem Thema inzwischen ganz schnell. Am vergangenen Samstag berichtete die „taz“ auf drei Zeitungsseiten über massive „Metoo“-Vorwürfe gegen den Intendanten der Volksbühne Berlin, Klaus Dörr: Mehrere Mitarbeiterinnen aus dem Theater beschwerten sich über Machtmissbrauch, Sexismus und Mobbing. Bereits 48 Stunden später übernahm Dörr die „volle Verantwortung“ und stimmte seinem vorzeitigen Vertragsende zu. Dem vorausgegangen war ein „ausführliches Gespräch“ mit seinem Dienstherrn, dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer.

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