Die Fasnetsumzüge – wie hier in Freudenstadt – verliefen laut Polizei größtenteils friedlich. (Archivbild) Foto: Schwark

Die Polizei zieht für den Kreis Freudenstadt eine positive Bilanz über die Fasnetsveranstaltungen.

Während das Verhalten von Hexen aus Seebronn beim Horber Jubiläumsumzug weiter kontrovers diskutiert wird und mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen hat, zieht die Polizei insgesamt ein positives Fazit zur Fasnet im Kreis Freudenstadt. „Die Faschingsveranstaltungen in unserem Zuständigkeitsbereich verliefen bei mehreren Tausend Besuchern insgesamt fröhlich und friedlich“, teilt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Auch bei den Alkoholfahrten habe die Polizei während der Fasnetszeit keine erheblichen Unterschiede feststellen können. Es hätten zwar vermehrt Verkehrskontrollen stattgefunden, eine signifikante Steigerung der Fälle lasse sich im Kreis Freudenstadt allerdings nicht erkennen. „Hierbei lässt sich eher daraus schließen, dass die Besucher der Fasnetveranstaltungen im Allgemeinen verantwortungsbewusst unterwegs waren und sich an die entsprechenden Regeln gehalten haben“, so der Polizeisprecher.

Bei anderen Straftaten sieht es ähnlich aus: Auch hier ließen sich keine Veränderungen im Zusammenhang mit der Fasnet feststellen. „Bei Veranstaltungen mit mehreren Tausend Besuchern kann es zu der einen oder anderen Straftat, wie beispielsweise Körperverletzung, kommen und da ist auch jeder einzelne Fall einer zu viel“, teilt der Polizeisprecher weiter mit. Körperliche Gewalt hatte es etwa nach dem Umzug in Salzstetten gegeben. „Insgesamt blieb es jedoch friedlich“, lautet das Fazit der Polizei zur abgelaufenen Fasnetssaison.