12 000 Besucher ließen sich vom 17. Januar bis 15. Februar aufs Glatteis führen. So zieht die Stadt Bilanz.
Die Entscheidung, mit der Blumberger Eisbahn in der Winterzeit wieder für ein einmaliges Spektakel zu sorgen, entpuppte sich für die Stadt als großer Erfolg. Vom ersten Tag an war „Blumberg on Ice“ nach dreijähriger Pandemie-Pause in diesem Jahr wieder bestens besucht.
Veranstalter war die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Marketingabteilung an der Spitze mit Alexandra Bouillon, Lena Eckert und Lorena Schey. Sie ziehen eine mehr als positive Bilanz. „Mit rund 12 000 Besuchern verbuchten wir rekordverdächtige Zahlen“, freut sich Alexandra Bouillon über das große Interesse.
Vor allem die Jugend habe sich auf dem Eis so richtig ausgetobt und es herrschte meistens reger Betrieb. Aber auch so mancher erfahrene Kufenläufer konnte auf dem Eis bestaunt werden. Dazu herrschte laut dem Team bei den verschiedenen Veranstaltungen – wie nach dem Schaulaufen zur Eröffnung oder den Disco-Abenden mit DJ-Musik – immer gute Stimmung. „Das Mitternachtslaufen war am besten besucht“, freut sich das Team vom Stadtmarketing über diese besondere Atmosphäre.
Verlass war auch wieder auf die Vereine, die die Bereiche Kasse, Aufsicht, Schlittschuhverleih und Gastronomie abdeckten. Hier waren 24 Gruppen oder Vereine bestens organisiert im Einsatz. Sie wurden von den Ehrenamtlichen Dieter Selig und Achim Stiller logistisch eingewiesen. Nicht mehr wegzudenken ist der Einsatz der Seniorengemeinschaft Aktivis. Dieser lockere Verbund aktiver Rentner war immer vormittags beim Gastspiel der Schulen für die Betreuung im Einsatz.
1100 Schüler betreut
„Insgesamt nahmen zehn Schulen aus der Umgebung mit unterschiedlichen Klassen das Angebot wahr und es mussten über 1100 Schüler betreut werden“, verkündet das Stadtmarketing eine weitere stolze Zahl. Ausbaufähig sei noch das separat angebotene Eisstockschießen. Dafür trafen sich laut Stadtmarketing fünf Gruppen zum internen Wettbewerb.
Ganz neu kam in diesem Jahr eine Almhütte hinzu. Die gemütliche Atmosphäre mit einer perfekten Infrastruktur sei von Anfang an angenommen worden. Unzählige gemütliche Hocks und gut gelaunte Runden kamen dort entspannt zusammen. Doch nicht nur das: Die Stadtverwaltung nutzte die Hütte selbst für ein Unternehmerfrühstück und ein Informationstreffen mit Landrat Sven Hinterseh. Die Hütte wurde auch im Vorfeld bereits dreimal für exklusive Runden vermietet. Auch zum Feierabendbier oder auf einen Glühwein fanden sich in den Abendstunden Gäste ein.
Zum Abschluss wurde es in der Almhütte noch närrisch. Am Schmutzigen Donnerstag betrieben die Burghexen sowie am Fastnachtssonntag die Stadtkapelle die Hütte als Besenwirtschaft in Eigenregie. „Alles hat reibungslos funktioniert“, bilanziert Bouillon. Das Konzept sei für den Veranstalter problemlos aufgegangen.
Dickes Lob für den Bauhof
Ein Sonderlob verdiente sich laut Stadtmarketing der Blumberger Bauhof. „Die Männer steckten sehr viel Energie und Herzblut in das gesamte Projekt und sorgten mit Auf- und Abbau sowie dem täglichen Polieren des Eises für einen reibungslosen Betrieb“, hebt Alexandra Bouillon diese Verantwortung hervor.
Nach diesen ersten Analysen dürfte es wohl im nächsten Jahr eine Fortsetzung von „Blumberg on Ice“ geben. Aufgrund der verlässlichen Unterstützung von treuen Sponsoren bleiben auch die Kosten für die Stadt Blumberg im überschaubaren Bereich. Bei den oft anwesenden Gemeinderäten war große Solidarität zu verspüren und einer zukünftigen Befürwortung des Projekts dürfte nichts im Wege stehen.
Friedlicher Verlauf
Blumberg on Ice
Auf der 425 Quadratmeter großen Eisfläche war während der vierwöchigen Veranstaltung „Blumberg on Ice“ vom 17. Januar bis 15. Februar immer einiges los. Mit viel Musik und Belichtungseffekten war besonders an den Abenden stets etwas geboten. An der Kasse, an der auch bis zu 400 Schlittschuhe in allen Größen verliehen wurden, herrschte meistens reger Betrieb. Auf dem Eis waren auch die Fahrhilfen in Form von großen Robben ein Renner, sie wurden besonders von den Kleinsten benutzt. Unter der Aufsicht von Vereinen herrschte auf dem Eis eine vorbildliche Disziplin und so gut wie niemand fiel aus der Rolle. Auch zahlreiche auswärtige Gäste fanden für dieses Angebot den Weg nach Blumberg. Und so entwickelt sich die mobile Eisbahn als Alleinstellungsmerkmal im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis zu einem echten Werbeträger.