Ozume Dietmar Fuchs (von links) dankte dem „Schwanen“-Team Stephan Ritter, Kastriot „Loti“ Tolaj und Carmen Ritter, welchem sich der Vorsitzende der IG Straßenfasnacht Andreas Kiesewetter ebenso anschloss. Foto: Anita Indri-Werner

Bei mehr Nachfrage ist künftig wieder ein fünfter Zunftabend möglich. Anbringen von Aufklebern an Autos ist mehr als ein großes Ärgernis.

Zum offiziellen Abschluss der Fasnachtssaison hatte die Narrenzunft Wiler Zipfel und die IG Straßenfasnacht zum traditionellen Suppenfleisch Essen in das Gasthaus Schwanen in Alt-Weil eingeladen. Oberbürgermeisterin Diana Stöcker, die ebenfalls unter den Gästen war, wurde ein Dankeschön an die Mitarbeiter der Stadt, für die gute Zusammenarbeit, mitgegeben. Das gute Verhältnis sei „kein Selbstläufer“, stellte Oberzunftmeister (Ozume) Dietmar Fuchs mit Blick auf andere Städte fest.

 

Sehr zufrieden mit Saalfasnacht

Sehr zufrieden zeigte sich der Ozume mit dem Verlauf der Saalfasnacht. Die Entscheidung, vier, statt fünf Zunftabende, zu machen, sei richtig gewesen und habe Sinn gemacht. Dies vor dem Hintergrund, dass jeder Abend etwa 2000 Euro koste. Vor allem die Gema, die Tanzmusik und die Saalmiete würden hier zu Buche schlagen. Insgesamt sei die Resonanz aus dem Publikum positiv gewesen. Sollten sich die Besucherzahlen erhöhen, könnten sich die Wiler Zipfel vorstellen, wieder einen fünften Zunftabend anzubieten.

Lob für die gelungene Saalfasnacht sowie die Rotsuppe gab es von Andreas Kiesewetter, dem Vorsitzenden der IG Straßenfasnacht. Kiesewetter ließ die unterschiedlichen Veranstaltungen der Buurefasnacht Revue passieren, beginnend mit dem Narrenbaumstellen bis hin zum Buurefasnachtsumzug. Alleine am Buurefasnachtssonntag seinen 100 Helfer ehrenamtlich im Einsatz gewesen. Ohne deren Unterstützung sei so eine Großveranstaltung nicht zu stemmen. Der Dank galt auch dem DRK und dem THW für die gute Zusammenarbeit und vor allem den Mitarbeitern der Stadtverwaltung.

Neue Umzugsstrecke kam zum zweiten Mal an

Geschätzte 30 000 Besucher säumten die Straßen während des Umzuges, der zum zweiten Male durch Alt-Weil führte. Ebenso galt sein Dank dem IG Vorstand, das sind sieben Aktive, denen er ein „grandioses Teamklima“ bescheinigte. Nun stünde noch das Fasnachtsfeuer an, damit sei die Saison 2025/2026 abgeschlossen.

Unvernünftige Autofahrer

Aber auch für Kritik war Platz in Kiesewetters Rede. Unvernünftige Autofahrer, die sich nicht an die vorgegebenen Absperrungen hielten. Es sei zu Diebstählen und Sachbeschädigungen gekommen. Vor allem die Aufkleber, die an den verschiedensten Orten, zum Teil an Rückspiegeln, angebracht worden waren, ärgerten ihn. Und, es verschwand auch Equipment wie beispielsweise ein Ölfass. Ein weiteres „No go“ war das Bedrängen von Narren oder Konfetti, die bereits am Boden lagen, aufzuheben und wieder zu werfen. Letzteres berge Verletzungsgefahren durch Steinchen oder durch Splitter. Ansonsten zeigte sich Kiesewetter sehr zufrieden mit dem Verlauf der Buurefasnacht.

Dank bei der Rotsuppe

Für Ozume Fuchs und dem IG Vorstand Kiesewetter gab es abschließend langanhaltenden Applaus für deren unermüdliches Engagement und ihre Professionalität zum Wohle der Weiler Buurefasnacht. Dem Team des Gasthaus Schwanen wurde für die freundliche Bewirtung, sowohl an der Rotsuppe, als auch beim Suppenfleischessen ein Dankeschön ausgesprochen.