Veraltete Produktionsanlagen in der Autoindustrie kommen dem Maschinen- und Anlagenbauer Dürr zugute. Von Januar bis Ende September dieses Jahres stieg der operative Gewinn um 13 Prozent auf 134,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Foto: dpa

Veraltete Produktionsanlagen in der Autoindustrie kommen dem Maschinen- und Anlagenbauer Dürr zugute. Von Januar bis Ende September dieses Jahres stieg der operative Gewinn um 13 Prozent auf 134,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Veraltete Produktionsanlagen in der Autoindustrie kommen dem Maschinen- und Anlagenbauer Dürr zugute. Von Januar bis Ende September dieses Jahres stieg der operative Gewinn um 13 Prozent auf 134,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bietigheim-Bissingen - Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr profitiert von veralteten Produktionsanlagen in der Autoindustrie. Von Januar bis Ende September dieses Jahres stieg der operative Gewinn (Ebit) um 13 Prozent auf 134,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Dürr AG am Mittwoch in Bietigheim-Bissingen mitteilte. Der Umsatz blieb mit 1,7 Milliarden Euro nahezu unverändert.

Ein besonderer Schub sei aus dem Service-Geschäft gekommen, erklärte Dürr-Chef Ralf Dieter. „Bei Umbauten und Modernisierungen erwarten wir ein nachhaltiges Marktwachstum, da viele Automobil-Produktionsanlagen in die Jahre gekommen sind.“ Insgesamt lag der Auftragseingang in den ersten neun Monaten mit 1,8 Milliarden Euro 8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Eine hohe Nachfrage kam demnach unter anderem aus China und Brasilien. Dürr hat in den vergangenen Monaten seine Kapazitäten verstärkt ausgeweitet. Neue Standorte und Produktionsflächen waren den Angaben zufolge in China, Mexiko, Polen und Deutschland in Betrieb gegangen. Die Mitarbeiterzahl lag zuletzt bei 8 128 Beschäftigten - 617 mehr als im Jahr zuvor.

An seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr hält Dürr fest. Demnach soll der Umsatz zwischen 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro liegen (2012: 2,4 Mrd Euro). Auch die Profitablität soll demnach weiter steigen.

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