Maria Eichhorn hat das Fundament des deutschen Pavillons freigelegt. Foto: Maria Eichhorn VG-Kunst /Jens Ziehe/Photographie

Wenn in Venedig Biennale ist, fragt die Kunstwelt: Wie werden die Deutschen ihren Pavillon diesmal zurichten? Maria Eichhorn hat für die derzeit laufende Schau „nur“ den Boden aufgeschlagen. Mitverantwortlich dafür ist auch das Ifa in Stuttgart, das die Konzepte für den Deutschen Pavillon entwickelt.

Künstler können anstrengend sein. Kaum haben sie einen Auftrag, beginnt das Nörgeln, dass Licht, Wände, Räume, dass was auch immer ihrem künstlerischen Geist zuwiderläuft. In Venedig gehört das Lamento längst zum Programm. Wird jemand eingeladen, bei der Kunst-Biennale den Deutschen Pavillon zu bespielen, kann man sicher sein, dass gebaggert und gebohrt wird und man Wänden, Decke, Böden zu Leibe rücken will. Seit Jahrzehnten arbeiten sich Künstler an dem Bau ab, um der Welt zu zeigen: Der „Nazipavillon“ repräsentiert nicht mehr das heutige Deutschland.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
* Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
* Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99€
Jetzt bestellen