Bienenfresser zu Gast in Horb. Foto: Rieber

Mehrere Vogel-Besucher aus Afrika, waren kürzlich für Volkmar Rieber, dem Horber Nabu-Urgestein, eine kleine Sensation.

Horb - Nachdem er einen Anruf seiner Nachbarin auf dem Hohenberg Mechthild Glatthaar erhielt die meinte: "Bienenfresser!" eilte er auf den eigenen Balkon. "Ja, und da machten sie Jagd mit – mir fast – zu großem Erfolg auf Hummelköniginnen und die genau so großen Holzbienen, klopften diese auf Ästen weich, fraßen sie selbst oder gaben sie wohl als ›Brautgeschenk‹ auf nette Weise weiter", berichtet Rieber. Es war ein längeres wunderbares Schauspiel von rund acht gefiederten Akteuren. Erst als sie sich die meisten auf der 80 Meter entfernten Warte, einem herausragenden Saalweidenast von ihren eleganten Jagdflügen ausruhten, klappten die Fotoschüsse.

Aus dem Winterquartier

Die Bienenfresser waren laut dem Naturfreund wohl auf dem Flug frisch aus ihrem Winterquartier aus Südafrika zu den wärmeren Gebieten bei uns – wie beispielsweise dem Kaiserstuhl – und ließen sich die Leckerbissen im Natur- und Landschaftsgebiet Kugler Hang schmecken. "Sie brauchen Steilwände, in die sie ihr tiefen Nisthöhlen graben können, warme Umgebung mit viel größeren Fluginsekten und natürlich eben auch Bienen" erklärt Rieber ergänzend.

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