Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird durch die Worte von US-Präsident Biden, der das Massaker an den Armeniern als „Völkermord“ bezeichnet, in die Ecke getrieben. Foto: AFP/ADEM ALTAN

US-Präsident Joe Biden hat das Massaker an den christlichen Armeniern von 1915 ausdrücklich als „Völkermord“ bezeichnet. Damit hat sich das Kräfteverhältnis in der Beziehung zwischen den USA und der Türkei verlagert, kommentier unsere Türkei-Korrespondentin Susanne Güsten.

Ankara/Washington - Die Erklärung von US-Präsident Joe Biden zum Völkermord an den Armeniern ist ein Wendepunkt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bisher in der Annahme gehandelt, die Türkei sei für den Westen so unentbehrlich, dass selbst die Supermacht USA darauf achten müsse, sie nicht zu verärgern. Das hat sich geändert. Biden will Ankara klarmachen, dass die Türkei Amerika mehr braucht als umgekehrt.

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