Ein starkes DSV-Trio: Franziska Preuß (links), Julia Tannheimer und Vanessa Voigt (rechts). Foto: Minna Raitavuo

Von Freitag bis Sonntag steht für die Biathletinnen und Biathleten der Weltcup in Hochfilzen auf dem Plan. Schafft es dann eine 19-jährige Ex-Schülerin des Furtwanger Skiinternats schon erstmals auf das Treppchen?

In Österreich warten am Freitag und Samstag zunächst die Entscheidungen in Sprint und Verfolgung, ehe am Sonntag die Staffelwettbewerbe folgen. In Hochfilzen will Julia Tannheimer nach den starken Auftritten in Kontiolathi erneut für Furore sorgen.

 

Die 19-Jährige Tannheimer, die im Sommer mit dem Abitur in den Händen das Furtwanger Skiinternat verließ, knackte beim Weltcup-Auftakt in Finnland mit den Rängen sechs (Sprint) und fünf (Massenstart) gleich die WM-Norm.

Der Rückblick

„Was für eine tolle Zeit in Kontiolathi mit dem besten Team. Wir sehen uns in Hochfilzen“, ließ Julia Tannheimer (DAV Ulm) auch auf Instagram ihrer Freude über den perfekten Saisoneinstand freien Lauf.

Zuvor hatte sie direkt nach dem Rennen auf sportschau.de gejubelt: „Das ist unreal. Ich kann es gar nicht glauben“, freute sich das große Biathlon-Talent.

Der Ausblick

Weiter geht es für Julia Tannheimer in Hochfilzen am Freitag (11:30 Uhr) mit dem Sprint über 7,5 Kilometer.

„Wir wollen den zuletzt positiven Trend aus Kontiolahti mitnehmen und gerade am Schießstand mannschaftsübergreifend besser performen. Für die Staffeln am Sonntag haben wir uns vorgenommen, wieder das Podium anzugreifen und bis zum Schluss darum mitzukämpfen“, blickt Felix Bitterling, Sportdirektor Biathlon, in einer DSV-Mitteilung voraus.