Zwei Achtelfinalpartien im Bezirkspokal sind für Sonntag angesetzt – ob diese auch wirklich ausgetragen werden, ist aber fraglich. Wir haben Stimmen aus Steinhofen und Heiligenzimmern eingeholt.
Erstmals wird auch der Bezirkspokal Schwarzwald/Zollern in dieser Saison gemeinsam ausgetragen. Klar ist: Der FC Hardt überwintert auf jeden Fall als Viertelfinalist. Bereits vergangene Woche qualifizierte sich die Mannschaft von Nino Eisensteck für die „Runde der letzten Acht“. Beim VfL Nendingen gab es einen souveränen 3:1-Sieg.
Zwei Partien sind für den kommenden Sonntag (jeweils 14 Uhr) im Moment noch angesetzt. So empfängt A-Ligist Steinhofen die SGM Schramberg/Sulgen. Ob die Partie in der Klingenbacharena über die Bühne gehen kann, ist noch fraglich. FCS-Coach Sylwester Mitrenga sagte am Donnerstag gegenüber unserer Redaktion: „Es ist schwer zu sagen im Moment. Das Wetter soll ja eher schlechter werden.“
Für Überraschungen gut
Die Steinhofener haben bereits spannende Partien im diesjährigen Wettbewerb hinter sich. Zum Start gab es bei der SGM Ringingen/Killertal II ein klares 5:1, dann folgte der prestigeträchtige 2:1-Sieg gegen den FV Bisingen. Noch spannender wurde es zuletzt in Böttingen – am Ende hieß es 8:7 nach Elfmeterschießen. Für Sonntag wären die Rollen klar verteilt: „Wir sind für Überraschungen immer gut, aber es wird natürlich schwierig. Wir haben uns informiert, sie sind in der Bezirksliga vorne dabei“, so Mitrenga. Sein Team habe aber definitiv nichts zu verlieren.
Ebenfalls ein Aufeinandertreffen zwischen Teams der Kreisliga A und Bezirksliga stellt das Spiel zwischen dem SV Seitingen-Oberflacht und dem SV Heiligenzimmern dar. SVH-Spielertrainer Marius Stehle geht aktuell davon aus, dass die Partie stattfindet. „Sie haben dort ja einen Kunstrasen. Wenn es schneien sollte, muss man natürlich schauen.“ Seine Elf absolvierte letztmals am 17. November eine Partie. So gab es zuletzt gleich zwei Mal wetterbedingten Absagen gegen Benzingen, und auch das Heimspiel gegen Waldmössingen konnte nicht ausgetragen werden.
Unbekannter Gegner
„Es ist ein komplett unbekannter Gegner. Wir werden sie aber auf keinen Fall unterschätzen. Für uns wäre ein Erfolg gut, dann würden wir mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen. Zudem wollen wir auch fußballerisch ein gutes Spiel machen“, so Stehle. Auf welches Personal eher dabei zurückgreifen kann, ist noch nicht klar: Zuletzt war die Personaldecke eher dünn.