Das Bezirkspokal-Viertelfinale sieht attraktive Duelle. FCK-Trainer Kevin Kitiratschky ist ganz Diplomat: „Wenn wir das Halbfinale nicht schaffen, gönne ich es der SG Wolterdingen.“
BEZIRKSPOKAL An diesem Mittwochabend läuft im Bezirkspokal der Herren das Viertelfinale. Acht Teams wollen ins Finale, das am 4. Juni beim FC Königsfeld stattfindet. Dieses sportliche Highlight im Bezirk wird immer beliebter und lockte im vergangenen Jahr beim Endspiel zwischen dem SV Aasen und der SG Eintracht Neukirch-Gütenbach in Marbach die Rekordkulisse von 1800 Zuschauern an. Alle Viertelfinal-Partien werden am Mittwoch um 19 Uhr angepfiffen.
FC Kappel – SG Wolterdingen/Tannheim
Kevin Kitiratschky, der Spielertrainer des A1-Ligisten FC Kappel, freut sich auf das Duell mit dem Bezirksliga-Schlusslicht: „Wir sind Außenseiter, nehmen den Pokalwettbewerb gerne mit. Im Pokal ist immer alles möglich. Wenn es für uns nichts mit dem Halbfinale werden sollte, gönne ich es unserem Gegner. Die SG Wolterdingen hat bisher in der Bezirksliga genug auf die Mütze bekommen.“
Allerdings gewann die SG Wolterdingen am vergangenen Sonntag in der Bezirksliga überraschend mit 4:0 gegen Union Schönwald/Schwarzwald. SG-Coach Enrique Blanco sagt: „Der Pokal ist uns wichtig. Wir werden alles versuchen, um weiterzukommen. Ein Finale zu erreichen, ist etwas besonderes“, so Blanco. Er gewann den „Pott“ bereits 2011 mit dem FC Tannheim.
SG Schwarzwald-Union – DJK Donaueschingen
Es ist ein Duell zweier Bezirksligisten. Union-Coach Mario Ketterer erwartet im Viertelfinale mit seinen Jungs die „Bezirksliga-Mannschaft der Stunde“. Die Donaueschinger agieren in der Bezirksliga aktuell sehr erfolgreich.
Ketterer blickt voraus: „In der Liga verloren wir gegen die DJK daheim durch einen Freistoß von Dragan Jovanovic mit 0:1. Diesmal wollen wir den Spieß umdrehen. Das Endspiel ist ein Bonbon, welches wir uns gerne greifen wollen.“
Pokal kann Mario Ketterer. Dies schon seit einigen Jahren. Er gewann diesen als Spieler schon mit dem FC 08 Villingen mehrmals, nebst eigenem Finaltor in Bahlingen gegen den Offenburger FV (3:1/2009). Ebenso gab es als Belohnung für den Verbandspokal für den Ex-Profi einige DFB-Pokal-Auftritte mit dem FC 08, als er sogar per Kopfball im Freiburger Dreisamstadion gegen den FC Schalke 04 das vielumjubelte 1:4-Ehrentor der Villinger erzielte. Ein Moment für das Geschichtsbuch.
SG Marbach/Rietheim – FV Tennenbronn
Endspiel-Erfahrung pur hat der FV Tennenbronn: Fünfmal in Folge standen die Schächle-Kicker zwischen 2015 und 2019 im Finale. Dreimal holten die Tennenbronner den Pott.
„Trotz unserer Personalnot freuen wir uns auf das Duell bei der SG Marbach/Rietheim. Dort wird es für uns nicht einfach. In der Bezirksliga haben wir vor kurzem erst knapp mit 1:2 gegen die SG Marbach verloren“, zeigt es Tennenbronns Co-Trainer Simon Günter auf.
SG Riedöschingen/Hondingen – FC Furtwangen
Das vierte Viertelfinal-Duell findet in Hondingen statt. Die SG Riedöschingen/Hondingen erwartet den FC 07 Furtwangen, den Pokalsieger von 2023. Die Bregstädter sind derzeit souveräner Zweiter in der Bezirksliga und könnten die Saison noch mit dem Landesliga-Aufstieg plus dem Pokalsieg als „Double“ krönen. Aber die SG Riedöschingen baut auf ihren Heimvorteil und will Furtwangen einen engen Pokalfight liefern.