Den Hallenbezirksmeisterschaften der Frauen fehlt es seit Jahren an Anmeldezahlen. Grund ist auch, dass das Format nicht beliebt ist. Nun soll eine Entscheidung her.
Die Hallenbezirksmeisterschaften der Frauen finden am Samstag in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle statt. Angemeldet haben sich acht Teams, die in zwei Gruppen eingeteilt erst eine Gruppenphase und dann die Finalrunde spielen. Los geht es am Samstag um 12.30 Uhr mit der Auftaktpartie SGM Klosterreichenbach/SV Musbach gegen SV Musbach. Die Finalspiele starten um 15 Uhr. Das Finale wird um 16.15 Uhr angepfiffen.
Mit dabei sind in Gruppe A: SV Musbach, Spvgg Berneck-Zwerenberg, SGM Klosterreichenbach/SV Musbach, VfL Hochdorf. In Gruppe B: SV Eutingen, SGM SC Neubulach/SV Schönbronn, SGM Glatten/Hopfau, SV Oberreichenbach.
Insgesamt ist das Turnier damit stark besetzt, denn zwei Verbandsligisten, zwei Landesligisten und ein Team aus der Regionenliga sind vertreten sowie drei Bezirksligisten. Üppig ist die Zahl der Teilnehmer allerdings erneut nicht, was Helmut Späth, Vertreter Frauen- und Mädchensport im Bezirk Nordschwarzwald, schon seit Jahren beschäftigt. „8 von 18 möglichen Teams sind dabei. Das ist schon traurig. Viele sagen, dass sie keine Lust haben, zu wenig Leute oder Angst vor Verletzungen“, sagt Späth.
Futsal-Ball und ohne Bande
Für ihn ist klar: Entweder es ändert sich etwas am Konzept des Turniers oder es wird eingestampft. Ersteres ist jetzt möglich, da die Mannschaften sich nicht mehr über die Hallenbezirksmeisterschaften für die Verbandsmeisterschaften qualizieren, sondern das Verbandsturnier geöffnet wurde. „Zuvor war es nicht konform, das Turnier beispielsweise mit Rundbande auszutragen“, erklärt Späth. Laut seiner Erfahrung wäre der Spaßfaktor für die Mannschaften dann aber größer. „Viele Teams sagen, dass sie einfach einen guten alten Hallenkick wollen“, so Späth. Denn bei den Hallenbezirksmeisterschaften wird bislang mit einem Futsal-Ball und ohne Bande gespielt.
Da diese Richtlinien nun wegfallen, wäre es denkbar, dass die Hallenbezirksmeisterschaften der Frauen wie beispielsweise auch die Ü40 Bezirksmeisterschaften im Rahmen des Horber Stadtteilpokalturniers ausgetragen werden, wo es seit zwei Jahren eh ein Frauenturnier gibt. „Möglich wäre auch der Dorfpokal in Klosterreichenbach, wo mit Bande gespielt wird.“
Macht keinen Sinn
Dass sich etwas ändern wird, steht für Späth fest und seine Ideen nimmt er mit in die Sitzungen im Frühjahr. „So macht es aber auf jeden Fall weder für mich noch für die Veranstalter Sinn.“ Dieser ist in diesem Jahr übrigens der SV Musbach.