Ömer Bulut (rechts) feiert mit Ali Sari seinen 1:1-Ausgleich. Foto: Holger Rohde Foto: Holger Rohde

Die Gastgeber kommen in der Bezirksliga über ein 1:1 gegen Tennenbronn nicht hinaus. Der FVT tritt in der Tabelle weiterhin auf der Stelle.

Bezirksliga Top-Spiel: VfB Villingen - FV Tennenbronn 1:1 (1:1). Ein kleines Lebenszeichen im Abstiegskampf hat der VfB gesetzt: Wille, Einstellung und Kampfgeist stimmten beim Tabellenvorletzten über 90 Minuten. Am Ende scheiterte Villingen an seiner nicht guten Chencanverwertung, sonst wäre ein Sieg drin gewesen.

 

So gab es zwei Teams nach dem Schlusspfiff die nicht zufrieden waren: Der VfB, weil er jetzt sechs Partien sieglos ist. Der FVT, weil er durch die vielen Ausfälle wie erneut von Kapitän Justin Stoll, in der Tabelle (Rang 4/33 Punkte stagniert.

Die erste Halbzeit

Dabei fanden die Tennenbronner gut ins Spiel. Einen Angriff über Sandro Schüle und Manuel Hilser schloss Torjäger Yannick Richter mit Treffer Nummer 18 bereits in der 5. Minute über die linke Strafraumseite flach ins lange Eck zum 1:0 für die Tennnbronner ab.

Doch der VfB schüttelte sich kurz und war fortan zielstrebig. Ein Schuss von Adem Sari klatschte nur kurze Zeit später an den Pfosten (8.). Raphael Fleig hätte auf der Gegenseite allerdings direkt auf 2:0 stellen können. Die Hochkaräter der Gastgeber indes häuften sich: Cedric Linder musste auf der Linie gegen den einschussbereiten Ömer Bulut retten, dann fischte FVT-Keeper Luis Moosmann Sercan Horvath den Ball vom Fuß, als dieser alleine auf ihn zulief. 180 Sekunden später die gleiche Szene: Diesmal setzte Horvath die Kugel Zentimeter neben das Tor – dies alles in den erste 28 Minuten. Bei den Nadelstichen der Gäste hatte Julian Fleig per Kopf nachlegen können.

So verwunderte das hochverdiente 1:1 in der 39. Minute nicht. Furkan Sari wurde an der Tennenbronner Strafraumgrenze gefoult, Bulut schoss den Freistoß flach an der Mauer vorbei zum 1:1 ein. Vor der Pause hatten Ali Sari mit einem geblockten Schuss und Horvath mit Chance Nummer drei Pech. Der VfB hätte zur Pause mit 3:1 führen können.

Die zweite Halbzeit

Nach der Pause verteidigten die Hausherren dann diszipliniert und konsequent. Dem FVT fehlten zündende Ideen und Durchschlagskraft. Dem entscheidenden Treffer zum 2:1 waren die Villinger bis zum Schluss näher. Nach zuvor zwei, drei gefährlichen Abschlüssen mussten die Tennenbronner in der Nachspielzeit gleich dreimal auf und vor der Linie klären, nachdem Adem Sari an die Latte köpfte und Emre Karademir den Ball im Nachschuss aus kurzer Distanz über die Latte setzte. Es blieb beim 1:1.

Die Trainerstimmen

Die beiden VfB-Spielertrainer Adem Sari und Ali Sari meinten nach dem Spiel: „Es ist ein bitteres Ergebnis. Wir haben eine sehr starke Leistung gezeigt und waren die bessere Mannschaft. Da hat heute alles gepasst: Einstellung, spielerisch – nur unsere Chancenverwertung nicht.“

Die Gäste-Co-Trainer Stefan Schanz und Simon Günter bestätigten indes, „dass es für uns ein glücklicher Punktgewinn war. Der VfB war das bessere Team. Bei uns merkt man die gravierenden Ausfälle mit bis zu zehn Spielern. Da tun wir uns extrem schwer und nebmen deshalb den einen Punkt gerne mit.“

Die Statistik

VfB Villingen: Garcia Beneta - Pompa, Grottke, Karademir, Karaksucu, Cristilli, Ali Sari, Adem Sari, Furkan Sari, Horvath, Bulut. FV Tennenbronn: Lu. Mossmann - Sa. Schüle (34. Be. Moosmann), Broghammer, Ti. Günter, Linder, Dresel (60. Klausmann), Ma. Hilser (83. Staiger), Schweizer, Richter, Ju. Fleig, Ra. Fleig.

Tore: 0:1 Richter (5.), 1:1 Bulut (39.).

Schiedsrichter: Mevludin Milic (Neustadt).

Zuschauer: 120.