Nicht wie gewohnt am Sonntag, sondern am Samstag wird es auf den Sportplätzen des Bezirks spannend. Allerdings muss gehofft werden, dass auch das Wetter mitspielt.
Ausschließlich am Samstag um 14.30 Uhr wird der 14. Spieltag der Bezirksliga über die Bühne gehen.
Reichlich angeknockt nach der 1:5-Packung beim VfR Sulz wird der Zweitletzte VfL Nagold II das schwere Heimspiel gegen den Fünftplatzierten SV Wittendorf in Angriff nehmen. Viel Selbstvertrauen hat der SV Althengstett nach den jüngsten hart erkämpften Erfolgen gegen den SV Baiersbronn (4:3) und den SV Gültlingen (2:1) getankt und somit kann mit viel Zuversicht in das Duell mit dem Sechstplatzierten SG Felldorf-Bierlingen gegangen werden.
Zum falschen Zeitpunkt
Der SV Gültlingen bekleidete am siebten, neunten und zehnten Spieltag jeweils den ersten Tabellenplatz, ist aber nach den jüngsten Niederlagen gegen den SV Wittendorf (1:4), die SG Felldorf-Bierlingen (0:2) und den SV Althengstett auf den siebten Tabellenplatz mit mittlerweile fünf Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter SF Gechingen durchgereicht worden. Von daher kommt der seit dem zweiten Spieltag den letzten Platz einnehmende TSV Möttlingen als nächster Gegner sicherlich nicht ganz zum falschen Zeitpunkt.
Mit einem Zähler Rückstand auf das Führungstrio SF Gechingen, VfR Sulz und 1. FC Altburg befindet sich der SV Baiersbronn auf Tuchfühlung, darf sich aber gegen den Aufsteiger SG Oberreichenbach/Würzbach, der sich dem jüngsten 3:1 gegen den SV Eutingen etwas frei schwamm, keine Blöße geben.
Nach Stotterstart
Eben jene Eutinger bekommen es mit dem formstarken Tabellendritten 1. FC Altburg zu tun, der seit dem 0:1 am dritten Spieltag gegen den SV Althengstett ungeschlagen ist. „Der Start in die Saison verlief stotterig, aber seitdem spielen wir fulminant, obwohl wir uns eigentlich im Umbruch befinden, relativ viele junge Spieler haben und letzte Saison fast abgestiegen wären“, lobt Altenburgs Spielleiter Michael Holzäpfel seine Elf.
„Gegen Eutingen haben wir den Ehrgeiz, drei Punkte zu holen und diesbezüglich schätze ich unsere Chancen sehr gut ein. Tabellarisch gesehen handelt es sich um ein ’Sechs-Punkte-Spiel’, bei einem Sieg könnten wir die Distanz auf die untere Hälfte vergrößern“, betont Holzäpfel die Wichtigkeit der Begegnung.
Stärken und Schwächen
„Mannschaftlicher Zusammenhalt zeichnet uns aus, jeder kämpft für jeden, was sich vor allem in unserer guten Defensivarbeit widerspiegelt und wir nutzen meistens unsere Chancen, müssen aber noch kaltschnäuziger im Abschluss werden und zudem gilt es den Kopf oben zu halten, wenn es einmal nicht so gut läuft“, benennt Holzäpfel die Stärken und Schwächen seiner Elf. „Wir sind optimistisch, dass wir bis zum Schluss ganz oben mitspielen können und schauen nicht nach unten“, zeigt sich Holzäpfel hoffnungsfroh.
„Fast alle Spieler sind an Bord. Nur der verletzte Niklas Roller und Kapitän Jan Hölzle fehlen, die Rückkehr von Silas Roller nach seiner Kreuzbandverletzung gibt uns zusätzlichen Auftrieb“, so Holzäpfel, der als Grund für die wenigen Ausfälle auch die Belastungssteuerung des Trainers Felix Kübler sieht. „Kübler kennt die Spieler und weiß mit ihnen umzugehen.“
Kompakter Gegner
Eutingens Abteilungsleiter Patrick Sautter erwartet einen „ziemlich starken Gegner, der in der Defensive aufgrund ziemlich weniger Gegentore kompakt steht“. „Gegen Gegner, die wie wir den spielerischen Ansatz verfolgen, tun wir uns allerdings häufig leichter, als gegen solche, die nur hinten drin stehen“, ergänzt Sautter, dessen Team sich auf dem neunten Rang befindet.
„Wir zeigen immer wieder gute Ansätze, aber es klappt noch nicht alles, was bei so einem jungen Team schon einmal vorkommen kann. Wir geben unserem Trainerteam die Zeit, dass sich die Spieler in Ruhe entwickeln können. Priorität hat in dieser Saison der Klassenerhalt“, meint Sautter, dessen Team gegen Altburg „nahezu die volle Kapelle“ zur Verfügung hat, nur Nico Nesch kann Stand jetzt nicht auflaufen. „Der Ausfall von Nesch tut uns weh, das ist ein Unterschiedsspieler“, meint Sautter.
„Unsere größte Stärke ist das Kollektiv, zudem sind wir immer für eine Überraschung gut, wie wir beim 1:0 gegen die SF Gechingen und dem 4:2 gegen den SV Wittendorf gezeigt haben. Verbessern müssen wir uns in der Offensive, da fällt es uns noch zu schwer, Chancen herauszuspielen“, ergänzt Sautter.
Der Blick nach unten
Der FV Grün-Weiß Ottenbronn zog mit dem 4:4 gegen die SG Ahldorf-Mühlen-Dettensee an den TSF Dornhan, die sich mit 0:2 dem 1. FC Altburg beugen mussten, in der Rangliste vorbei. Für beide Teams zählt im kommenden Kellerkracher allerdings nur ein Sieg.
Das 4:4 gegen die Grün-Weißen steht symbolisch für die bisherige Runde der SG Ahldorf-Mühlen-Dettensee. Das Team verfügt mit 31 Treffern über die drittbeste Offensive der Staffel, aber hat angesichts von 38 Gegentreffern auch die schlechteste Hintermannschaft. Nun wartet auf die gegen den Spitzenreiter SF Gechingen, der schon 35-mal einnetzte und erst 19 Gegentreffer kassierte, eine Menge Arbeit.
Nach vier Niederlagen hintereinander steht die SG Dornstetten unter erheblichem Druck und das momentane Programm meint es nicht gut mit der Spielgemeinschaft, denn nur eine Woche nach dem 2:5 gegen die SF Gechingen wartet mit dem Zweitplatzierten VfR Sulz die nächste offensivstarke Mannschaft, die genauso wie Gechingen schon 35 Erfolgserlebnisse verbuchte.