Der TSV Laufen/Eyach und TSV Trillfingen gehören zu den Gewinnern des 14. Spieltages in der Bezirksliga. Der FC Hechingen hingegen verliert erneut und hat Personalsorgen.
Während sich die anderen Aufsteiger in der starken Bezirksliga schwer tun, hat der TSV Laufen/Eyach beachtliche 18 Punkte aus 14 Spielen gesammelt. „Das ist deswegen bemerkenswert, weil wir bei den Neuzugängen fast nur auf junge Spieler gesetzt haben“, erklärt Axel Conzelmann, der gemeinsam mit Nico Heckendorf die Laufener Elf anführt.
Ein Trio hat dabei schon ihre Spuren hinterlassen. Tim Conzelmann steht mit sein 18 Jahren im Kasten des aktuellen Tabellenzwölften. Der erst 17-Jährige Nils Ast verteidigt auf der rechten Seite. Felix Steinmetz – 18 Jahre alt – erzielte beim jüngsten 4:0 gegen die SGM Schramberg/Sulgen einen Doppelpack. Alle drei stießen aus der A-Jugend des TSV Frommern zum TSV Laufen. Zu den „jungen Wilden“ zählen ebenso Lars Kiefer, Fabian Jäck, Moritz Zehnder, Janne Fuss und Kim Bendrin.
Gute Reaktion
Trotz vieler guter Ansätze hat der TSV aber noch einen weiten Weg bis zum möglichen Klassenerhalt vor sich. Die Gegner haben es in sich. „Nach der jüngsten Durststrecke haben wir eine gute Reaktion gezeigt, so kann es weitergehen“, unterstreicht Conzelmann.
So weitermachen wie zuletzt würde sicher auch gerne die SGM Deißlingen/Lauffen. Der Fast-Aufsteiger aus der Vorsaison ist noch ungeschlagen und setzte sich am Sonntag 5:0 gegen den SV Winzeln durch. Spielertrainer Felix Schaplewski lobte: „Es war ein verdienter Sieg. Wenn du gegen Winzeln nicht den entsprechenden Spielverlauf hast, kann es immer schwer werden. Wir sind zufrieden und nun geht der Blick zum Spitzenspiel gegen Straßberg.“ Die beiden dominierenden Teams treffen dann erst in der Liga am kommenden Sonntag und vier Tage später im Achtelfinale des Bezirkspokals aufeinander.
Der nächste Platzverweis
Ganz anders ist die Gefühlslage beim FC Hechingen: Der Aufsteiger aus der Zollerstadt war im August mit drei knappen Siegen und der Idealbilanz von neun Punkten in die Saison gestartet. In den folgenden elf Partien gelang jedoch nur noch ein Sieg. Co-Trainer Jovan Djermanovic erkannte nach der 1:2-Niederlage in Bösingen: „Uns haben wegen Sperren und Verletzungen 14 Spieler gefehlt, das ist schon brutal. Diese Anzahl an Akteuren zu kompensieren, das bereitet dem FC Bayern Probleme, geschweige denn dem FC Hechingen.“ Und auch am Sonntag holte sich der FC nach 53 Minute wieder eine Gelb-Rote Karte ab. „Wir waren danach nicht mehr in der Lage, in Unterzahl nachzusetzen“, so Djermanovic.
Heller trifft als „Joker“
Ein erfreuliches „Comeback“ gab es in Trillfingen. Beim 2:1-Erfolg der Singer-Elf über die SGM Hardt/Lauterbach wurde der zuletzt fehlende Fabian Heller zusammen mit Rico Wentsch nach 71 Minuten eingewechselt, drei Minuten später führte die Kombination „Wentsch auf Heller“ zum 2:1.