Zwischen dem TSV Laufen und der SGM Schramberg/Sulgen geht es am 14. Spieltag der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern um viel. Am Ende gibt es mit den Hausherren einen klaren 4:0-Sieger.
Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gastgeber hatten viele Chancen, vergaben aber auch den ein oder anderen Hochkaräter, so scheiterte Janne Fuss an Pfosten und Latte, sowie Marco Schneider am Querbalken.
Exemplarisch war ein Angriff in der 33. Minute, als Tobias Schatz über die linke Seite schneller war als sein Gegenspieler. Er hätte selbst abschließen können, vielleicht müssen, legte aber noch mal quer für den mitgelaufenen Marco Schneider, der den Ball auf dem tiefen Geläuf jedoch nicht voll traf und so nicht im Tor der Gäste unterbringen konnte.
Gastgeber am Drücker
Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 nach dem frühen Führungstreffer durch Marco Schneider. Die SGM Schramberg/Sulgen kam in den ersten 45 Minuten insgesamt „nur“ zu drei Abschlüssen, die aber alle deutlich über das Laufener Gehäuse gingen.
Laufen lässt eine Vielzahl an Großchancen ungenutzt
So war auch das 2:0 für Laufen durch Kapitän Daniel Schneider nur folgerichtig. Nach einem Chipball in den Strafraum drückte er den Ball vehement über die Linie. Zur Pause hatte der TSV alles im Griff.
Schramberg/Sulgen mit Moral
Wer jedoch dachte, dass die SGM sich damit geschlagen geben würde, wurde eines besseren belehrt. Denn nach dem Pausentee war Schramberg/Sulgen plötzlich deutlich präsenter und kam mit dem seifig-matschigen Untergrund zunächst deutlich besser zurecht als die Gastgeber.
Fragwürdige Linie des Unparteiischen
„Wir haben in der zweiten Hälfte umgestellt und haben es mit langen Bällen probiert, kamen auch zu Chancen“, so SGM-Übungsleiter Kajetan Kohlmann. Mit den zunehmend schwieriger werdendende Platzverhältnissen war er genauso wenig einverstanden, wie mit der Leistung des Schiedsrichters.
Eine strittige Szene
Um die Stundenmarke wurde Schrambergs Maxim Schulz tief angespielt und geriet in ein Laufduell mit zwei Laufener Verteidigern. Da der ansonsten sehr starke Tim Conzelmann im Laufener Tor kurz zögerte, hätte sich die Abschlussmöglichkeit für den Gästeangreifer wohl ergeben. Schulz bekam einen leichten Schubser, der aber vom Unparteiischen ungeahndet blieb.
Conzelmann spielt zu Null
Der 18-jährige Conzelmann verdiente sich in der Folge durch zwei tolle Paraden nach Fernschüssen das Lob seiner Mitspieler. Am Ende sollte bei den Gastgebern die Null stehen. Diese wurde aber im zweiten Spielabschnitt hart erkämpft. Bis zur Einwechslung von Youngster Felix Steinmetz, war die SGM Schramberg/Sulgen drauf und dran den Anschlusstreffer zu erzielen. Dann flankte Janne Fuss in der 65. Minute sehenswert von rechts und Steinmetz ließ sich nicht lange bitten und erzielte mit wuchtigem Kopfball das 3:0.
Starke Vorarbeit von Tobias Schatz
Kurz darauf kam der Joker zu seinem zweiten Treffer. Tobias Schatz ließ per Solo drei Mann stehen und passte in die Mitte, wo Steinmetz den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Die Partie war entschieden.
Schwächephase bleibt ohne Folgen
TSV-Trainer Axel Conzelmann sagte: „Wir waren in der Phase nach der Pause nicht aggressiv genug. Erst mit der Einwechslung von Felix Steinmetz hatten wir einen Stoßstürmer und dadurch mehr Tiefe.“
Schwierige Platzverhältnisse
Diese Überlegung ging auf, Conzelmann hatte aber auch noch Lob für den Gegner übrig. „Die SGM ist am Anfang der Saison unter die Räder gekommen, hat zuletzt aber gute Ergebnisse, wie das 3:2 gegen Wurmlingen erreicht. Dass sie sich bei diesen Platzverhältnissen schwer tun werden, war abzusehen.“
Mit dem 4:0 feiert der TSV Laufen einen klaren Erfolg und setzt sich mit den drei Punkten – nun sind es 18 auf der Habenseite – von der Abstiegszone ab.
TSV Laufen/Eyach: Conzelmann – Ast (55. Steinmetz), D. Schneider, Bendrin (80. Jäck), Schatz, M. Schneider (85. Hartmann), Heckendorf, George (71. Zehnder), Seyfahrt, Wissenbach, Fuss (65. Fuss).
SGM Schramberg/Sulgen: Reichert – Amedov, Ibrahim, Sisic (70. Portanieri), Prodan, Spahija, Profft, Schulz, Matasovic, Fahner (78. Llapjani), Miseria (49.Alili).
Tore: 1:0 Marco Schneider (12.), 2:0 Daniel Schneider (34.), 3:0, 4:0 Felix Steinmetz (65./70.),
Schiedsrichter: Lennard Hessenmöller. Zuschauer: 40.