Die SGM Deißlingen/Lauffen baut die Tabellenführung in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern aus, während der TSV Straßberg strauchelt.
Dass auf dem Ebinger Waldheimsportplatz nicht gespielt wurde, lag am Schiedsrichter. Nachdem zuvor die zweite Mannschaft des FV Rot-Weiß Ebingen gespielt hatte, erklärte der Unparteiische den Platz kurzer Hand für unbespielbar und der FC Hechingen musste unverrichteter Dinge wieder abreisen.
Gespielt wurde dafür in Trillfingen. Der heimische TSV besserte sein Punktekonto um drei Zähler gegen den SV Winzeln auf. Spielertrainer Fabian Singer sagte: „Unsere Abwehr steht in den letzen Spielen sehr gut. Wir haben kaum eine Chance für Winzeln zugelassen. In Summe über 90 Minuten war es ein absolut verdienter Sieg, mit Ball und gegen den Ball, auch das was wir uns vorgenommen hatten, hat sehr gut gepasst. Es war echt ein guter Auftritt.“
Emotionale Rückkehr
Ein großes Thema war auch die emotionale Rückkehr von Adrian Stehle auf den Platz. Nach 378 Tagen endete seine Leidenszeit. „Er hat nach der langen Pause das Go vom Arzt bekommen, er hat auch schon mehrere Trainingseinheiten absolviert. Wir haben gesagt, wenns passt, dann werfen wir ihn rein“, so Singer. Unter großem Applaus kehrte der routinierte Abwehrspieler in der 89. Minute auf den grünen Rasen zurück und ist auch in den drei verbleibenden Spielen eine weitere Option für die Wollensack-Kicker.
Ein gebrauchter Tag für Straßberg
Mehr als zufrieden war auch Jochen Gihr, Trainer der SGM Gruol/Erlaheim. Sein Team hatte sich überraschend souverän mit 5:0 gegen den TSV Straßberg durchgesetzt. „Es war ein starkes Spiel von uns, wir hatten den Gegner total im Griff. Für den Tabellenzweiten aus Straßberg war es die erste Saisonniederlage, nachdem man am Donnerstag das Viertelfinale im Bezirkspokal erreicht hatte.
Wichtige Partie für Frommern
Erleichterung war hingegen bei Lukas Foelsch, Trainer des TSV Frommern zu spüren. „Wir sind erstmal nur froh, die drei Punkte gegen den SV Wurmlingen bei uns behalten zu haben. Das hat man gespürt, dass dieses Spiel für uns eine besondere Bedeutung hatte.“ Die Schwarz-Gelben stehen mit 22 Punkten auf der Habenseite nun etwas über dem Strich. Zur Abstiegszone gibt es nun einen kleinen Puffer. Der Erfolg gegen Wurmlingen war aber hart errungen. Frommern war in den ersten 45 Minuten besser. „Dann verpennen wir den Start, bekommen zwei Gegentore nach Standards. Der Gamechanger war dieses Mal, dass wir von der Bank nachlegen konnten“, analysiert Foelsch. Der Siegtreffer zum 4:3 fiel in der Nachspielzeit. Arthur Albert traf ins Schwarze.